Nachrichten aus der Gemeinde:

 

27. Februar 2017
Breitenhausner Dorffasching wieder gut besucht.

 
Breitenhausen. Auch in diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr wieder zum Dorffasching eingeladen und viele Breitenhausner nahmen die Einladung gerne an. Nachdem auch die Nachbarwehren aus Haid und Mariaposching sowie Vertreter anderer Vereine anwesende waren, hatte ich das Feuerwehrgerätehaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Hauptattraktion stellte der Auftritt von Gertraud Heubl alias „Ratsch Kathl“ dar. Die Ratiszellerin war bestens auf ihren Besuch in Breitenhausen vorbereitet und nahm und anderem die Bestimmungen des Naturschutzes, die der Gemeinde Mariaposching bei der Umsetzung des neuen Baugebetes in Breitenhausen aufs Korn. Denn nach der Ratsch Kathl musste als Ausgleichsfläche für das Baugebiet ein Schnepfenhotel im Heiwisch errichtet werden. Damit hatte die Humoristin die Lacher bereits zum Auftakt ihres Vortrages auf ihrer Seite. Aber auch Bürgermeister Johann Tremmel, als Fremdenführer im Schnepfenhotel, Feuerwehrvorstand Hans Hambauer als oberster Vereinsrechnungspüfer in der Gemeinde oder der dritte Bürgermeister Josef Bauer, der in der Gemeinde wegen seiner Tätigkeit als Berichterstatter Paparazzi genannt wird wurden von der Kathl unter Beschuss genommen. Nach ihrem etwa 45 –minütigem Vortrag erntete Gertraud Heubl einen tosenden Applaus. Vorstand Johann Hambauer dankte der Kathl anschließend für ihren Vortrag und gab das weitere Programm bekannt. Die teilnehmenden Kinder konnten sich faschingsgemäß schminken lassen. Bei der später folgenden Maskenprämierung konnte jeder Maskierte einen Preis in Empfang nehmen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten an der Kuchentheke die Feuerwehrdamen, den Gästen viel die Auswahl zwischen den zahlreichen Kuchen und Krapfen nicht leicht. Aber auch herzhafte Schmankerl wie Wienersemmel wurden angeboten. Dazu passend schenkten die Feuerwehrler Bier aus. Bürgermeister Johann Tremmel der sich ebenfalls unter die Gäste gemischt hatte stellte fest, dass die Breitenhausner Feuerwehr mit der Durchführung des Dorffaschings für eine Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde sorgt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt der „Hans“ mit seiner Ziehharmonika. Abschließend kann festgestellt werden, dass der Breitenhausner Dorffasching auch im Jahr 2017 wieder eine gelungene Veranstaltung war.


24. Februar 2017
Mariaposchinger Bürgermeister übergeben Unterschriftenlisten an MdB Alois Rainer.

 
Loham. Am Donnerstag überreichten Bürgermeister Johann Tremmel und seine Stellvertreter Josef Loibl und Josef Bauer 560 Unterschriften von Gemeindebürgerinnen und Bürgern und einem Brief mit der Bitte um Unterstützung an MdB Alois Rainer. Die Bewohner von Mariaposching wollen mit der Aktion auf überzogene Forderungen im Gesetzesentwurf des Hochwasserschutzgesetzes II hinweisen. Gleichzeitig trugen die Bürgermeister dem Abgeordneten ihre Sorgen über die möglichen Folgen vor, die ihrer Meinung nach die Gemeinde Mariaposching bei einer Umsetzung des Entwurfes des Gesetzes treffen würden. Zusätzliche Vorschriften, unter anderem müsste die Gemeinde nachweisen, dass bei der Ausweisung eines Baugebietes keine Auswirkungen auf,  Donauober- oder Unterlieger entstehen, würden die Durchführung von Bauvorhaben erschweren. Hier stellten die Bürgermeister die Frage, wie kleine Gemeinden wie z. B. Mariaposching diese Forderung in die Praxis umsetzen sollen, denn in der Gesetzesvorlage gibt es dazu leider keine Aussage. Auch die Forderung, dass zukünftig auch keine kurzfristige Lagerung von Gegenständen die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden könnten (fallen hier auch Brennholz oder Strohballen darunter) mehr erlaubt sind, würde das Leben der Bewohner von Mariaposching deutlich erschweren. Darüber hinaus erscheint die Forderung, dass die oben beschriebenen Gegenstände, die fortgeschwemmt werden könnten, bei unmittelbarer Hochwassergefahr aus dem Gefahrenbereich zu bringen sind, den Poschinger Gemeindevertretern völlig praxisfremd. Solche Vorschriften sind nach Meinung der Poschinger nur in der Theorie am Schreibtisch umsetzbar, bei anstehendem Hochwasser sind jedoch in erster Linie andere Dinge wichtig. Die Bewohner der Gemeinde  unterstützen in diesem Fall die Feuerwehren oder die eingesetzten Hilfsorganisationen bei der Verteidigung der Deiche und Dämme. Der Transport von z.B. Brennholz aus dem Gemeindegebiet erscheint deshalb vor Ort als zweitranig. Darüber hinaus würde der einsetzende Verkehr für den Transport womöglich die Gemeindestraßen blockieren und was noch schlimmer wäre, Fahrzeuge die für den Transport von Schüttgut das zur Deichverteidigung bei Hochwässern benötigt wird binden. Während der angeregten Diskussion brachte MdB Alois Rainer mehrfach die Hoffnung zum Ausdruck das auch andere Donauanrainergemeinden in der Sache tätig werden, auch wenn deren Gemeindeflächen nicht zur Gänze von der Inkraftsetzung des vorliegenden  Gesetzentwurfes betroffen sind. Dennoch so Rainer wären auch Teile von deren Bewohner betroffen. Abschließend stellten die Poschinger Bürgermeister fest, dass Mariaposching seit mehr als fünftausend Jahren Heimat für Menschen ist, das diese Heimat lebens- und liebenswert ist und das dies auch in Zukunft so bleiben soll. Sie baten den Abgeordneten deshalb um Unterstützung um zumindest einige Änderungen im vorliegenden Gesetzesentwurf im Bundestag zur Sprache zu bringen, was Alois Rainer auch zusagte.
 
Unterschriftsliste
Stellvertretender Bürgermeister Josef Loibl, MdB Alois Rainer und Bürgermeister Johann Tremmel bei der Übergabe der Unterschriften. 


06. Februar 2017
Schnelles Internet jetzt auch in den ersten Außenbereichen der Gemeinde Mariaposching möglich.

Haberswöhr. Am Montag nahmen Markus Münch, Regio Manager und Wilhelm Köckeis Breitbandberater beide von der Telekom, sowie Bürgermeister Johann Tremmel symbolisch den Multifunktionsverteiler bei Haberswöhr in Betrieb. Damit stehen den Bewohner der Ortsteile Haberswöhr, Steinrain, Moos, Moosmühle und Sagstettermühle nun leistungsstarke Internet-Anschlüsse zur Verfügung. 69 Haushalte können nun von einem bis zu 50 Megabit pro Sekunde schnellen Internet Zugang profitieren. Gleichzeitiges Telefonieren, Surfen oder Fernsehen sind dadurch möglich. Damit dieser schnelle Zugang geschaffen werden konnte verlegte die Telekom in dem weitläufigen Gebiet fünf Kilometer Glasfaserkabel und stellte vier Multifunktionsgehäuse neu auf. „Langsam war gestern, heute sind wir auf der Datenautobahn schnell unterwegs. Damit wird das Leben und Arbeiten in der Gemeinde noch attraktiver“ sagte Bürgermeister Johann Tremmel und dankte der Telekom für die gute Zusammenarbeit. Markus Münch wies daraufhin, dass die schnellen Internetanschlüsse nicht von allein in die Haushalte kommen, die Kunden müssen dazu aktiv werden. Sie müssen mit ihrem Anbieter oder bei der Telekom entweder online, telefonisch oder über den Fachhandel Kontakt aufnehmen. Breitbandberater Wilhelm Köckeis stellte fest, dass die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihre Internet Anschlüsse ständig steigen, Internet ist heute so wichtig wie Wasser, Gas oder Strom. Wir freuen uns so Köckeis dass wir nunmehr auch in den jetzt angeschlossenen Ortsteilen der Gemeinde Mariaposching schnelles Internet zur Verfügung stellen können. Bürgermeister Johann Tremmel sagte abschließend, dass dank der Breitbandförderung der bayerischen Staatsregierung und der Entschlossenheit des Gemeinderates nun große Teile der Gemeinde internettechnisch gut erschlossen sind, auch für die restlichen Bewohner der Gemeinde ist die Schaffung von schnellen Internetzugängen geplant.
schnelles Internet 
Regio Manager Markus Münch, Bürgermeister Johann Tremmel und Breitbandberater Wilhelm Köckeis beim Multifunktionsgehäuse in Habeswöhr.


21. Januar 2017
Bürgermeister Johann Tremmel und die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Mariaposching informieren sich über Gastanks und die Gasringleitung. 

 
Loham. Am Freitag, 20. Januar informierten sich die Kommandanten Lothar Helmbrecht,  Bernd Nadler und Vorstand Josef Bauer, sowie Bürgermeister Johann Tremmel und Bauhofleiter Kurt Rauschendorfer über Maßnahmen die bei evtl. Undichtheiten an Gasanalgen oder bei Bränden von Gasanlagen erforderlich wären. Nachdem in westlichen Teil von Loham ein etwa 1300 m lange Gasleitung, an die mehrere Gebäude angeschlossen sind, errichtet wurde übergab nun Dipl. Ing. Adolf Bösl von der Errichterfirma Tyzka Leitungspläne, in denen die Hausanschlussleitungen und Absperrschieber eingezeichnet sind, Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanleitungen, sowie zusätzliche Schiebersschlüssel  an die Verantwortlichen der Gemeinde. Gleichzeitig beantwortete Adolf Bösl die Fragen der Feuerwehrführung. Der Diplomingenieur erklärte, dass selbstverständlich jedes Gebäude einzeln abgesperrt werden kann, zusätzlich wurden einige Absperrschieber in die Ringleitung montiert damit bei Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten Teilbereiche der Leitung absperrbar sind. Auch auf die erforderlichen Dichtigkeitsprüfungen, die von der Firma Tyzka im 4-jährigen Turnus durchgeführt werden müssen. Auch auf die Bekämpfung von Gasbränden ging Bösl ein, er verwies hier auf ein Angebot der Firma eine Löschübung für die Feuerwehr durchzuführen. Die Kommandanten Helmbrecht und Nadler nahmen das Angebot an, als Termin wurde Mitte Mai anvisiert. Auch Brände die womöglich neben oberirdischen Gastanks entstehen könnten ging Dip. Ing. ein, hier muss der Tank mittels Wasser gekühlt werden. Mit einer Ortsbesichtigung der großen Tankanlage am westlichen Ortsrand von Loham, bei denen die Feuerwehrler die Absperrmöglichkeiten, sowie die Flutungsanschlüsse der Domschächte besichtigten endete der interessante Infotag. 

  


Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching, 15. Dezember 2016
Schnelles Internet: Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching wechseln auf die Überholspur

 - Rund 2.400 Haushalte können ab sofort schneller ins Internet
 - Mehr Tempo: mit bis zu 50 MBit/s surfen
 - Jetzt mehr Geschwindigkeit bei der Telekom buchen
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Aufgrund des enormen Ausbaupensums in ganz Bayern hat es zwar leider etwas länger gedauert als ursprünglich eingeplant war; doch nun ist es soweit! Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse im Markt Schwarzach mit den Ortsteilen Albertsried, Hinterhof, Degenberg, Harpfen, Harpfenmühl, Stockach, Etting, Hofmühl und Lindforst, sowie in Niederwinkling in den Ortsteilen Waltendorf, Asbach, Lehel, Seiderau und Hochstetten und in Mariaposching in den Ortsteilen Breitenhausen stehen jetzt zur Verfügung. In der Gemeinde Mariaposching im Ortsteil Hundldorf werden die Anschlüsse aber aufgrund von Verzögerungen, die auf technische Unwägbarkeiten zurückzuführen sind, leider erst Mitte Januar 2017 buchbar sein.

Vom Breitbandausbau in den VG-Gemeinden Markt Schwarzach sowie den Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching, der im Rahmen einer vorbildlichen Interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt wurde,  profitieren rund 2.400 Haushalte. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Die Bürgermeister Edbauer, Waas und Tremmel bedanken sich insbesondere bei der Bevölkerung – bei allen Bürgerinnen und Bürgern die im Zeitraum der Bauarbeiten teilweise doch Einschränkungen hinnehmen mussten,  für deren Geduld und das Verständnis, die im Rahmen der Bauarbeiten teilweise gefordert waren. Dies sei – so die Bürgermeister - nicht selbstverständlich; doch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung  hätten stets versucht, Unwägbarkeiten und Probleme schnell und zu verlässig auszuräumen, wenngleich eingeräumt werden müsse, dass dies nicht immer gelang. Deshalb von allen Bürgermeistern der VG SCHWARZACH: EIN GROSSES DANKESCHÖN!

„Langsam war gestern, heute sind wir schnell unterwegs auf der  Datenautobahn“, freut sich der Bürgermeister des Marktes Schwarzach,  Georg Edbauer. „Damit wird das Leben und Arbeiten in den Kommunen noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

„Das Warten hat sich trotz so mancher Unwägbarkeiten gelohnt. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar“, bestätigt Ludwig Waas, Bürgermeister von Niederwinkling. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil – für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss, auch im ländlichen Bereich, wo erheblicher Nachholbedarf besteht“, pflichtet der Mariaposchinger Bürgermeister Johann Tremmel bei. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

„Ab sofort können alle die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sichert Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom zu. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamten Kommunen.“

„Die Telekom treibt den VDSL-Ausbau seit Jahren voran, heute kommt mit den Kommunen Markt Schwarzach, Niederwinkling und Mariaposching und deren erschlossenen Ortsteile ein weiteres Stück dazu“, bemerkt Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner der Deutschen Telekom Technik GmbH.
Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:
www.telekom.de/schneller
 Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
 Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Und natürlich beraten die Mitarbeiter in den Telekom Shops, die Fachhändler und die örtlichen Vertriebspartner gerne.

 


16. Dezember 2016
500, - € für Bettina Bräu Stiftung, die Lohamer Firma DOMA unterstütz bereits das 12te Jahr in Folge die gemeinnützige Organisation.   

 

  

  

Loham. Auch im Jahr 2016 blieben der Inhaber der Firma DOMA Bernd Sakreida und sein Sohn und Geschäftsführer Christian Sakreida ihrer Linie treu und spendeten für die Betina Bräu Stiftung. Irmgard Bräu zeigte sich erfreut über die großzügige Spende in Höhe von 500,- €, die sie am Freitag, 16. Dezember in den Räumlichkeiten der Firma Doma in Loham entgegen nehmen konnte. Bei der Übergabe der Spende berichtete sie über die Erfahrungen die sie in ihrer Tätigkeit als gute Seele der Bettina Bräu Stiftung, die sich für krebskranke Kinder einsetzt, erlebt hat. Die Bettina Bräu Stiftung, die in München in der Nähe der Dr. von Haunerschen Klinik mehrere Wohnung für die Eltern der zu behandelten Kinder unterhält, trägt mit dieser Maßnahme sehr viel zur Genesung der erkrankten Kinder bei. Denn die Nähe eines Elternteils ist wichtig für die erkrankten Kinder und gibt ihnen zusätzlichen Halt. Außerdem werden die Wohnungen nach einer Stammzellentherapie für etwa zwei Monate als „sterile Zelle“ genutzt um den Kindern Zeit zu geben, sich von der schweren Therapie zu erholen und ihr Imunsystem wieder zu stärken. Christian Sakreida war beeindruckt von den Erfahrungen die Irmgard Bräu vortrug und wünschte ihr auch in Zukunft viel Kraft, damit sie trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit ihre segensreiche Tätigkeit fortführen kann. Irmgard Bräu wiederum bedankte sich bei Bernd und Christian Sakreida für deren langjährige und großzügige Unterstützung der Bettina Bräu Stiftung und erklärte dass damit ein weiterer Baustein gesetzt werden kann um das Motto der Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ voran zu bringen. 


16. Dezember 2016
Lohamer Firma DOMA tritt auch zum Jahresende 2016 wieder als Förderer des Kindergartens und der Poschinger Feuerwehr auf, Spenden in Höhe von jeweils 500,-- € wurde am Freitag übergeben. 

 
 
Loham. Der Inhaber der Firma DOMA Bernd Sakreida und sein Sohn und Geschäftsführer Christian Sakreida blieben auch in diesem Jahr ihrer Linie treu. Wie bereits in den Vorjahren wurden zum Jahresende 2016 Spenden an die Freiwillige Feuerwehr und die Kindertagesstätte St. Valentin überreicht. Am Freitag, 16. Dezember fand die Übergabe der symbolischen Checks in den Räumen der Firma im Lohamer Gewerbegebiet statt. Sowohl Bernd als auch Christian Sakreida wollen mit der Übergabe der Spenden den Kindergarten St. Valentin und die Feuerwehr bei der Ausübung ihrer Tätigkeit für das Wohl der Allgemeinheit unterstützen und ihre Verbundenheit zu der, in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Feuerwehr und der in Loham befindlichen KiTa zeigen. Christian Sakreida verwies darüber hinaus auf die enge Verbindung mit der Kindertagesstätte St. Valentin in der die Weihnachts-grußkarten der Firma DOMA gebastelt werden. Bürgermeister Johann Tremmel und die Leiterin der Kindertagesstätte Eva Maria Sers bedankten sich im Namen der Gemeinde für die Unterstützung der Kinderbetreuungsstätte, die zurzeit sehr gut belegt ist. Die Spende soll zur Beschaffung eines Spielturms mit Rutsche verwendet werden. Der Stellvertretende Kommandant Bernd Nadler, Kassier Herbert Stoiber und Vorstand Josef Bauer bedankten sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr bei den Spendern für die großzügige Unterstützung, die Summe soll bei der Bildung einer neuen Kinder- und Jugendwehr eingesetzt werden.

 


26. November 2016
14. Lohamer Adventszauber fand großen Anklang bei den Besuchern. Grundschule, KiTa St. Valentin und de Zuoagoat`n sorgten für
vorweihnachtliche Stimmung.

 
Loham. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder zahlreiche Besucher auf dem Rathausvorplatz beim vierzehnten Adventszauberbasar ein, um sich bei leicht diesigem Wetter in die Vorweihnachtszeit einstimmen zu lassen. Das Ambiente dazu war bestens geeignet, liebevoll mit Tannengrün und Christbaumkugeln geschmückte Marktbuden säumten das weite Rund des Platzes. Auch das Rahmenprogramm, dass das Team der Kindertagesstätte St. Valentin vorbereitet hatte passte in die adventliche Zeit. Engel, das Christkind und weihnachtliche Töne traten auf bzw. waren zu hören. Eröffnet wurde der von unzähligen Lichtern erleuchtete Markt am Samstagabend vom Christkind, dass von Franziska Helmbrecht dargestellt wurde. Begleitet von vier Engeln wünschte Sie in ihrem Prolog den Gästen des Marktes eine besinnliche Weihnachtszeit. Anschließend begrüßte Bürgermeister Johann Tremmel die Gäste, er zeigte sich erfreut darüber, dass sich so viele Besucher auf dem Markt eingefunden hatten und wünschte ihnen angenehme Stunden beim Schlendern über den Basar. Die Leiterin der KiTa St. Valentin Eva Maria Sers leitete im Anschluss zum Auftritt der Kits aus der Betreuungseinrichtung über. Die Kinder traten als Engel gekleidet auf und sangen das Lied „Die Engel in der Weihnachtszeit“, Lieder wie „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“ und Kling Glöckchen klingeling“ folgten. Um 18:00 Uhr führten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mariaposching unter der Leitung der Lehrerinnen Petra Neumeier, Margit Simmel und Marion Attenbrunner einen bunten Strauß von Lieder und Sprechstücken vor. Eröffnet wurde der bunte Reigen von Julia Kiesewetter und Lena Ehrl mit dem Lied „Leise rieselt der Schnee“. Die 1b trug dann „Gedanken einer Kerze“ vor. Die 2b und die 4b sangen im Anschluss das Lied „Zünd` ein Licht an“. Ein „Schneeball-Gedicht“, der 3b sowie das Instrumentalstück „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ das von Anna-Lena Englmeier vorgetragen wurde folgten. Mit der ansprechenden Choreografie des „Tanzalarm am Weihnachtsbaum“ der 4b endet der Auftritt der Grundschüler. Ab 19:00 Uhr umrahmte die Lohamer Bläsergruppe die „Zuagroast`n“ den Weihnachtsmarkt mit Advents- und Weihnachtsliedern. Sowohl die jungen Vortragenden, als auch die Musikkapelle erhielten großen Beifall für ihre Darbietungen. Auch für das leibliche Wohl wahr bestens gesorgt, zum Beispiel bot die Landjugendgruppe frische Waffeln an, aber auch Honigschnaps oder „Sengzelten“ zählten neben den beliebten Würstelsemmel, oder rotem und weißen Glühwein zum Warensegment des Basars. Natürlich gab es auch selbstgebackene Plätzchen vom Frauenbund, Bauernbrot, Geräuchertes und kunstvolle Klosterarbeiten rundeten das Angebot ab. So endete mit einem Glas Glühwein und guten Gesprächen der 14. Lohamer Adventsauber zu später Stunde.
Adventszauber 2016 
Das Christkind Franziska Helmbrecht eröffnet mit ihren vier Begleitengeln den Basar mit dem Prolog.

 

 
13. November 2016
Gemeinde Mariaposching begeht Volkstrauertag!

Mariaposching. Am Samstagabend versammelten sich die kirchlichen und weltlichen Vereine und Verbände der Gemeinde anlässlich des Volkstrauertages zum gemeinsamen Gottesdienst und der anschließenden Gedenkfeier. Pfarrer Franz der den Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Geburt zelebrierte stellte in seiner Predigt fest, dass wir in einer unruhigen Zeit leben, die Attentate von Terroristen oder die schweren Erdbeben in Italien belegen dies deutlich. Manche Menschen fragen sich warum Gott dieses oder weiteres Unheil zulässt, doch Gott so Wiesner schenkt uns Heimat, Geborgenheit und ewigen Frieden wenn wir dieses Geschenk annehmen wollen. Nach dem Gottesdienst, der vom Poschinger Jugendchor unter der Leitung von Christoph Liebl mit rhythmischen Liedern mitgestaltet wurde, zogen die Teilnehmer zum Kriegerehrenmal. Dort sprach Pfarrer Wiesner ein Gebet für die verstorbenen, vermissten und gefallenen Kriegsteilnehmer. Dann ergriff Bürgermeister Johann Tremmel das Wort. Er forderte alle Menschen dazu auf sich für den Frieden einzusetzen. Die vielen Millionen Menschen die durch Krieg und Terror ihr Leben lassen mussten sollen uns Mahnung und zugleich Ermutigung sein gegen Hass und Gewalt aufzutreten. Gleichzeitig müssen wir dankbar sein für die langjährige Zeit des  Friedens die wir in Deutschland erleben dürfen. Tremmel endete mit einem Zitat des früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss „Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht dafür, dass Frieden bleibe, Frieden zwischen den Menschen“, anschließend dankte Tremmel allen Bürgerinnen und Bürgern für die Teilnahme an der Gedenkfeier. Unter den Klängen des guten Kameraden, der Erteilung des kirchlichen Segens  durch Pfarrer Franz Wiesner und der Niederlegung einer Blumenschale endet die Feier der Gemeinde zum Volkstrauertag 2016.


 


09. November 2016Technik für Kinder, die Schüler der 4 b der Grundschule Niederwinklig / Mariaposching sind mit  großem Eifer bei der Herstellung einer Kojak-Sirene.

 

Mariaposching. Die Grundschule Niederwinklig / Mariaposching beteiligt sich seit dem Schuljahr 2011 / 12 am Projekt Technik für Kinder (TfK), dabei wird abwechselnd zwischen den beiden Schulstandorten an 6 Nachmittagen jeweils 2 Stunden bei einer gemeinsamen Aufgabe versucht den Kindern Technik nahe- und beizubringen. Der Verein TfK hat sich zum  Ziel gesetzt Kinder von der Welt der Technik zu begeistern und dadurch den technischen Nachwuchs zu stärken. Im Vordergrund steht dabei das Selbermachen, im derzeit laufenden Projekt bauen die 15 Kinder, die sich freiwillig an der Aktion beteiligen, eine Kojak – Sirene zusammen. Dazu wurde ihnen das Grundmaterial wie Wiederstände, Kondensatoren, Anschlussklemmen, ein Lautsprecher und eine Grundplatine zur Verfügung gestellt. Unter der Anleitung von Michael Anzenberger vom Verein TfK und einem Elektroniker Azubi der Firma Dichtungstechnik Wallstabe und Schneider löten die Kits mit großer Begeisterung die Elektronik Bauteile auf die Platinen. Ausgerüstet mit Schutzbrillen und dem nötigen Elektroniker Werkzeug sowie modernen Lötstationen, deren Beschaffung ebenfalls von der Firma Wallstabe und Schneider unterstützt wurde, waren die Kinder hochkonzentriert bei der Sache. Am Ende der sechs Doppelstunden soll dann bei jedem der teilnehmenden Kinder die Sirene ertönen. Auch Lehrerin Petra Neumeier zeigte  sich erfreut über das Projekt, dass den Kindern ermöglicht erste Einblicke in die Welt der Elektronik zu erlagen. Am Dienstagnachmittag machten sich nun Dipl.-Chemiker Jürgen Wallstabe, der Leiter der Grundschule Dietmar Grüll, Niederwinklings Bürgermeister Ludwig Waas und der der 3. Bürgermeister von Mariaposching Josef Bauer ein Bild über die Umsetzung des Projekts in der Poschinger Schule. Im gut ausgestatteten Werkraum der Grundschule zeigten die Mädchen und Jungen, die aus den Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching stammten, den Gästen stolz wie gut und sicher sie mit dem Lötkolben umgehen können. Schulleiter Dietmar Grüll bedankte sich anschließend bei Jürgen Wallstabe, der die Umsetzung des Technikprojektes in diesem Jahr mit 990,- € unterstützt hat. Gegen 14:30 Uhr verabschiedete sich die Besuchergruppe und wünschte den Kinder Erfolg bei der Herstellung ihrer Kojak-Sirenen.    

Technik in Schule 
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse, mit Schulleiter Dietmar Grüll, dem Azubi der Dichtungstechnik, E-Meister Michael Anzenberger von TfK, BGM Ludwig Waas, Lehrerin Petra Neumeier, 3. BGM Josef Bauer und Dipl.-Chemiker Jürgen Wallstabe im Werkraum der Poschinger Grundschule.
 
 

 

 


30. September 2016
Einsatz des Blutspende-Mobils in Mariaposching war ein voller Erfolg.

Mariaposching. Der Einsatz des Blutspende-Mobils des Bayerischen Roten Kreuzes am Donnerstag war ein voller Erfolg, etwa 70 Personen fanden sich im Laufe des Tages beim Feuerwehrgerätehaus ein um einen halben Liter ihres Blutes zu spenden. Edmund Chmeliczek der Gebietsreferent in Sachen Blutspendedienst des BRK zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch die Verantwortlichen der BRK Bereitschaft Mariaposching um Bereitschaftsleiterin Hilde Aumann  und ihrem Stellvertreter Alex Dittmannsberger waren überrascht wie gut der Aktionstag in der Gemeinde angenommen wurde. Bereits zum Auftakt, der auf 14:30 Uhr terminiert war, fanden sich die ersten Blutspender ein. Nach einem kurzen Gesundheitscheck durch einen Arzt und der Aufnahme der Personalien belegten die Spender einen der sieben Entnahmeplätze die im Spendenmobil aufgebaut waren. Vier Mitarbeiter die zur ständigen Besatzung des Mobils gehören entnahmen dann fachgerecht das Spenderblut, legten anschließend bei den Spendern Verbände an und bereiteten das Blut zum Abtransport vor. Die sogenannten Vollspenden werden nach dem neuesten Stand der Technik in zwei oder drei Bestandteile aufgetrennt, es entstehen Präparate aus roten Blutkörperchen, Blutplättchen oder Plasma so können unter Umständen bis zu drei Leben mit einer Vollspende gerettet werden. Die Konserven mit Spenderblut die in Loham gewonnen wurden, kommen nach Auskunft des BRK Gebietsreferenten über Regensburg nach Wiesentheid in Unterfranken zur Aufbereitung. Dort befindet sich auch der Standort des Blutspende-Mobils das bayernweit eingesetzt wird. Edmund Chmeliczek führte weiter aus, dass „sein“ Mobil ganzjährig im Einsatz ist, die Terminabsprachen für dessen Einsatz liegen zwischen 6 – 9 Monate. Nach der Blutentnahme übernahmen die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Mariaposching die Betreuung der Spender. Kaffee, Cola oder Wasser waren die bevorzugten Getränke, selbstgebackene Kuchen und belegte Brote wurden zur Stärkung gereicht. Die Spenderinnen und Spender zeigten sich mit der Betreuung sehr zufrieden und bedankten sich bei Hilde Aumann und ihrem Team. Nach etwa einer Stunde verließen die Spender, die zum Großteil aus dem Poschinger Gemeindegebiet stammten, das Gelände am Feuerwehrgerätehaus. Als kleines Dankeschön durften sie sich ein Präsent auswählen, Handtücher, Taschenlampen, Brettspiele usw. standen dafür zur Auswahl bereit. Den etwa 30 Erstspendern wurde außerdem ein Kinogutschein übergeben. Abschließend kann man zusammenfassen, dass der Blutspendetag in Loham ein voller Erfolg war, der nach Auskunft der Verantwortlichen im Jahr 2017 wiederholt werden soll.
 
 
 

 


Juni 2016
741 – 2016, 1275 Jahre Pasuhhinga, Poschinger feierten die 1275- jährige Wiederkehr der ersten schriftlichen Nennung ihres Ortes gebührend.

Vom 11. – 13.06. feierte Mariaposching sein „1275-Jahr Fest“, bereits am Freitag, dem Tag der Jugend, herrschte am Festplatz reges Treiben. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt und Bayerns beste Party Band „Notausstieg“ heizte den Besuchern der Liesl Party kräftig ein. Bis spät in die Nacht konnten die Besucher bei gutem Wetter feiern. Am Samstag folgte der Festakt, Karl Bauer der anlässlich des Festes die 586 seitige Festschrift geschrieben hatte, hielt den Festvortrag. Bürgermeister Johann Tremmel konnte dazu zahlreiche Gäste begrüßen, dann blickte er auf die zurückliegenden Jahre in denen die neue Kläranlage, das neue Rathaus, der Kindergarten, ein Feuerwehrgerätehaus und eine Kinderkrippe gebaut, sowie das Schulhaus energetisch saniert wurden. Das sind so Tremmel für Posching mit seinen etwa 1500 Einwohnern große Leistungen. Leider ist derzeit die Ausweisung von Bauland schwierig, da viele Auflagen wegen der Nähe zur Donau zu beachten sind, er forderte deshalb die anwesenden Abgeordneten und Landrat Laumer zur Unterstützung auf. Der Landrat wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Posching idyllisch an der Donau gelegen ist und der Donauradweg viele Radtouristen in und durch die Gemeinde führt, die Lage an der Donau aber auch gewisse Risiken in sich birgt. Die Fähre die, so Josef Laumer, eine Attraktion in der Gemeinde darstellt ist derzeit wegen des Fährunglücks nicht in Betrieb, sein Wunsch ist es jedoch baldmöglichst eine neue Fähre in Betrieb zu nehmen. Der Bundestagsabgeordnete Alois Rainer stellte fest, dass eine Gemeinde die auf eine 1275 jährige Geschichte zurückblicken kann zurecht stolz sein darf. Das wichtigste Gut sind die Menschen die ihr angehören, die bei Gefahrsituationen eng zusammen stehen und die es auch verstehen gemeinsam Feste zu feiern, das macht einen Ort liebens- und lebenswert, so Rainer. Bei der Bewältigung der anstehenden Probleme sagte er der Gemeinde seine Unterstützung zu. Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier zeigte auf, dass in Mariaposching in den letzten Jahren viel geleistet wurde. Mit dem neuen Gemeindebuch bekommt man tiefe Einblicke in die Geschichte des Ortes und des Heiwisch, denn so Zellmeier nur wer seine Geschichte kennt kann seine Zukunft gestalten. Staatssekretär a.D. Ernst Hinsken trug in seinem Grußwort beachtenswerte Zahlen vor, wer um 417 Jahre älter als die Landeshauptstadt München oder um 496 Jahre älter als die Bundeshauptstadt Berlin ist, kann stolz auf seine Heimat sein so Hinsken. Er wünschte, wie alle Gastredner zuvor, der Gemeinde Mariaposching eine positive Entwicklung und eine gute Zukunft. In seinem Festvortrag trug Karl Bauer dann die Geschichte von Pasuhhinga vor. In markanten Wortbildern gab er einen  Streifzug durch die Jahrhunderte, lies römische Soldaten auf dem südlichen Donauufer auftreten, ungarische Reiterhoden durch den Heiwisch jagen und schwedische oder napoleonische Soldaten in der Gemeinde hausen. Aber auch auf die Gegenwart ging Bauer ein, die schnelle Umsetzung des Hochwasserschutzes oder die Erneuerung der Fähre waren hier seine Forderungen. Der Festredner wurde mit langanhaltendem Applaus bedacht. Als Dank überreichte ihm Bürgermeister Johann Tremmel eine Goldmünze. Anschließend formierten sich die Ehrengäste und die Poschinger Vereine zum Festzug und marschierte zum Lohamer Schloss. Dort fand vor der Kapelle ein Gedenkakt für die vorangegangen Generationen die in der Gemeinde oder Pfarrei gelebt und gewirkt hatten statt. Pfarrer Franz Wiesner nannte stellvertreten für sie einige Pfarrer,  Bürgermeister und Gemeinderäte namentlich. Mit einem Gebet und der Niederlegung eines Blumengebindes durch Bürgermeister Johann Tremmel endete der Gedenkakt. Anschließend fand im Festzelt ein Musikantentreffen der besonderen Art statt. Sechs Musikkapellen aus der Ferienregion Hirschenstein traten auf. Moderiert von Josef Bauer spielten die Quereinsteiger, die Wolfsteiner Musikanten, die Weibinger Dorfmusik, die Bernrieder Vier, Blechissimo und die Zuagroast’n zünftig auf. Den Besuchern wurde dabei bayerische Blasmusiktradition geboten.  Am Sonntag gab Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer der Gemeinde die Ehre um in der Poschinger Pfarrkirche ein Pontifikalamt zu zelebrieren. Um 09:30 Uhr wurde der Bischof von den Honoratioren begrüßt, dann trugen ihm Kinder der Grundschule ein Gedicht vor in dem es unter anderem hieß: „Willkommen Bischof Rudolf, zu dieser Liturgie, die wir nun feiern wollen in frommer Harmonie“, die Kinder der KiTa St. Valentin sangen dann dem Bischof das Lied „Wos braucht ma auf am Bauerndorf“ vor. Angeführt von der Kapelle Artmeier zogen der Bischof und die Poschinger Vereine, an herrlichen Blumenteppichen vorbei die der Frauenbund gestaltet hatte, in das Gotteshaus ein und der Festgottesdienst begann. Der Poschinger Chor hatte unter der Leitung von Chorregent Christoph Liebl für diesen Anlass eine Messe des Paters Diaconus (Joseph Johann) Zänkl einstudiert der im Jahr 1719 in der Pfarrei geboren wurde und der bedeutendste Komponist des Franziskanerordens war.  In der Festpredigt ging Bischoff Rudolf auf die Tageslesungen ein, die zum derzeitigen Jahr der Barmherzigkeit sehr gut passen. Dann griff Bischof Rudolf die Ortsgeschichte auf, ein Dorf in dem nachweislich seit 1275 Jahren eine Kapelle bzw. Kirche steht beweist das der christliche Glaube Halt und Beständigkeit gibt. Diese Tradition so der Bischof soll und muss an die kommenden Generationen weitergegeben werden. Damit dies geschehen kann sind Priester und Menschen erforderlich die dem Ruf Gottes folgen. In diesem Zusammenhang dankte er all jenen die den christlichen Glauben in Mariaposching gelebt haben und ihn leben. Dann forderte er die Gottesdienstbesucher auf sich in der neugebildeten  Pfarreiengemeinschaft einzubringen. Er stellte aber auch fest, dass kleine Pfarreien ihre Selbstständigkeit behalten sollen. Nach einem Dankeswort des stellvertretenden Sprechers des Gesamtpfarrgemeiderates Josef Loibl endete der Gottesdienst mit dem Schlusssegen von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Anschließend trug sich der Bischof im Pfarrheim in das goldene Buch der Gemeinde ein. Die Stellvertretende Landrätin Barbara Unger und der Landtagsabgeordnete Hans Ritt zeigten in ihren Grußworten auf, das Mariaposching stolz auf seine Vergangenheit sein kann und dass man auch für die Zukunft die richtigen Weichen gestellt hat. Dann trug Karl Bauer zur Geschichte der Pfarrei vor. Ausgehend von der Kapelle die laut dem Güterverzeichnis von Abt Urolf aus Niederalteich bereits im Jahr 741 in Pasuhhinga stand, über Urkunden von Papst Eugen dem III. aus dem Jahr 1148 und Gregor IX. aus dem Jahr 1239 schlug er einen Bogen über die Geschichte der Pfarrei, die somit zu den Urpfarreien des Bistums Regensburg zählt. Der erste namentlich genannte Pfarrer Cunrat, Plebanus de Paschingen wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1209 erwähnt, ihm folgten 54 weitere namentlich bekannte Geistliche bis zum heutigen Pfarrherrn Franz Wiesner. Mit einer Widmung und besten Wünschen für die Poschinger trug sich Bischof Rudolf dann in das goldene Buch der Gemeinde Mariaposching ein. Nach einem gemeinsamen Essen im Festzelt wurde der Diözesanoberhirte mit einem Musikstück verabschiedet. Am Sonntagabend konnten 15 verdiente Gemeindebürgerinnen und Bürger im Festzelt die silberne Bürgermedaille entgegen nehmen. So erhielten Hans Aichinger, Margarethe Gilch und Martha Vogl für ihren Einsatz für die Pfarrei, Anna Rauschendorfer für ihr Engagement für die Kirche Breitenhausen, Dr. Martin Ehrl und Helmut Sagstetter für den Erhalt des Lohamer Schlosses bzw. der Tannenhüttl Kapelle, Anna Erdinger, Franz Xaver Gilch, Franz Salzberger, Andreas Gegenfurtner Jun., Alexander Reithmeier, Willi Rauschendorfer und Paul Kanzlsperger für ihren langjährigen Einsatz in Vereinen, Johann Wenninger für den Einsatz beim Hochwasser 2013 und Josef Bauer für das Engagement in der Gemeinde neben der Medaille ein Urkunde überreicht. Bürgermeister Johann Tremmel und zweiter Bürgermeister Josef Loibl dankten den Geehrten für deren ehrenamtliches Wirken.  Mit einem Seniorennachmittag und dem Tag der guten Nachbarschaft endet das 4 tägige Fest, das auf dem Eintrag im Güterverzeichnis von Abt Urolf „In Villa Pasuhhinga dedit Otilo illam Capellam, cum Mansos V“ beruht am Montagabend. Wer sich mit der Poschinger Geschichte vertraut machen will sei auf das Gemeindebuch von Karl Bauer verwiesen, das man bei Bürgermeister Tremmel oder beim Autor zum Preis von 38,- € erwerben kann verwiesen.         
 
1275 Feier Bild
 Festredner Karl Bauer mit Gattin Christa, die Gastredner Josef Laumer, Ernst Hinsken, Alois Rainer und Josef Zellmeier, die Geistlichen Wiesner und Brucker und Poschings Bürgermeister Johann Tremmel mit seinen Stellvertretern, sowie Altlandrat Alfred Reisinger nach dem Festakt.  
 
 

 


 

13. Juni 2016
Gemeinde lädt Senioren zum Feiern ein.

 Anlässlich der Feierlichkeiten der 1275 jährigen Wiederkehr der ersten schriftlichen Nennung von Mariaposching lud Bürgermeister Johann Tremmel die Senioren der Gemeinde zu einem gemeinsamen Nachmittag ins Festzelt ein. Etwa 150 Senioren, darunter auch 11 Damen die in regelmäßigen Abständen ihr Klassentreffen abhalten, nahmen die Einladung an und verbrachten schöne Stunden bei guter Unterhaltung. Die Kinder der Grundschule Niederwinkling – Mariaposching und der Kindertagesstätte St. Valentin sorgten dabei für das Rahmenprogramm. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Iris Lex trugen die Schüler der 3 b zur Begrüßung ein Gedicht und das Lied „Leit`l dats lustig sei“ vor. Margit Simmel und Petra Neumeier, die Lehrerinnen der Klasse 1 b hatten das Lied „Aber grüaßte I mog di so gern“ einstudiert. Anschließend trug die 1 b die Geschichte vor wie Till Eulenspiegel einem Esel das Lesen beigebracht hat. Die Lieder „Alle Kinder lernen lesen“ und „Die Affen rasen durch den Wald“ sowie ein Wünsche Gedicht das unter anderem den Vers „I wünsch euch a gmüatliche Broatzeit auf am gmüatlichen Plotz“ enthielt endete das Programm der Grundschule. Die Senioren spendeten den Kindern großen Applaus. Anschließend servierte die Festwirtsfamilie Stöberl den Senioren Kaffee und Kuchen. Die Kinder der Tagesstätte St. Valentin sangen dann die Lieder „ Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ und „d`Sau hot an Schweinan Kopf“. Die Volkstänze „Siebenschritt und Kreuzpolka“ die ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurden beendeten die Aufführungen der jüngsten Poschinger, die mit ihren Auftritten ihre Verbundenheit mit den Senioren der Gemeinde bezeugten. Dann lud die Gemeinde zum gemeinsamen Essen ein, bevorzugt wurden hier die knusprigen „Gickal“ gewählt. Zum Schluss des Nachmittags dankte der stellvertretende Bürgermeister Josef Loibl den Senioren das sie der Gemeinde die Ehre ihres Besuches erwiesen hatten, den Teams der Grundschule und der Kindertagesstätte für das sehr gut gestaltete Rahmenprogramm und der Festwirtsfamilie Stöberl für die Spende von Kaffee und Kuchen und beendete den gemütlichen Nachmittag. Mit dem Tag der Vereine, Betriebe und der guten Nachbarschaft, bei dem neben Landrat Josef Laumer zahlreiche Nachbargemeinden und Vereine anwesend waren wurden die 4- tägigen Feierlichkeiten zum 1275 jährigen Jubeljahr abgeschlossen. Als Resümee kann festgestellt werden, dass die Poschinger trotz  gelegentlicher Regengüsse ein gelungenes Fest gefeiert haben.  
 

 


13. Mai 2016
Neues Mariaposchinger Gemeindebuch vorgestellt, Autor Karl Bauer gibt Einblicke in sein 586 Seiten umfassendes Werk.

Am Donnerstag versammelten sich Bürgermeister Johann Tremmel, Autor Karl Bauer und zwölf weitere Gäste zur Vorstellung des neuen Gemeindebuches „1275 Jahre Mariaposching“ im Rathaus in Loham. Johann Tremmel stellte einleitend fest, dass Heimatforscher und Ehrenbürger Karl Bauer bestimmt unzählige Stunden beim Schreiben des neuen Gemeindebuches verbracht hat, um ein umfassendes Nachschlagewerk zur Geschichte der Gemeinde zu erstellen. Autor Karl Bauer trug anschließend vor, dass die 500 Bücher zählende Auflage der Festschrift, keine Chronik der Gemeinde ist, sondern dass darin „nur“, wenn auch wesentliche Ereignisse aus der Historie des Heiwisches oder Lebensläufe von bedeutenden Personen der Pfarrei bearbeitet werden. In 12 Kapiteln behandelt Karl Bauer die Geschichte und das Leben des Gebietes an der Donau. Angefangen von der vorge-schichtlichen Besiedlung und der Herrschaftsgeschichte des Raumes, sowie in Kapiteln zur Kirche, Pfarrei und der politischen Gemeinde, über die Lebensbilder von Einwohner des Heiwisches, der Schule und des Kindergartens hat Karl Bauer interessantes zusammen getragen und in Schriftform festgehalten. Die weiteren, nicht minder interessanten Abschnitte befassen sich mit den Vereinen und Verbänden und der Haus- und Hofgeschichte des Heiwisches, der Donau als Verkehrsweg und Lebensader, mit Landwirtschaft – Handel – Dienstleistungen, mit Kriegsereignisse und Naturkatastrophen bis hin zum Abschnitt „Interessantes und Heiteres“ aus der Gemeinde Mariaposching. Damit dieses imposante Werk entstehen konnte hat er, so Bauer neben unzähligen Stunden in seinem Büro ebenso viel Zeit in den unterschiedlichsten Archiven auf der Suche nach Unterlagen über Pasuhhinga oder Posching verbracht. Sein Dank galt deshalb den Mitarbeitern des bayerischen Hauptstaatsarchives in München, des Staatsarchives in Landshut, des Diözesanarchives in Regensburg, der Stadtarchive von Straubing und Deggendorf, des Schularchives der Grundschule, des Gemeindearchives und nicht zuletzt einigen Mitgliedern des Historischen Vereins von Straubing, sie alle haben ihn so der Autor sehr gut unterstützt. Auch bei den Übersetzern von Lateinischen Urkunden Alfons Huber und Annalena Kistler bedankte sich Bauer herzlich. Wertvolle Hinweise habe er auch von Pater OSB Dr. Michael Kaufmann und Kreisheimatpfleger Hans Neueder erhalten. Das Foto für die Titelseite stammt vom Profifotograph Wilkin Spitta, der ihm dies dankenswerte Weise zur Verfügung gestellt hat, gab Bauer bekannt. Weitere Fotos für das Buch stammen von Josef Miksch und Josef Bauer, sowie aus seiner eigenen Sammlung. Die Abschrift des ca. 1000 Seiten umfassenden Manuskriptes wurde durch Frau Neubert ausgeführt ihr gebührt ein besonderer Dank. Eine große Hilfe bei der Erstellung war Josef Miksch, der die erste Korrekturlesung durchführte, weitere Kapitel wurden von Christoph Liebl, Herrn Sailer, Albert Bauer und Hans Aichinger korrekturgelesen. Nach der Fertigstellung des Werkes ging es zur Druckerei Wenninger nach Schwarzach, in der Karl Bauer weit über 100 Stunden bei der Gestaltung des Buches zubrachte. Druckereibesitzer Christoph Wenninger investierte nochmals eine erhebliche Anzahl von Stunden bis das Layout erstellt und das Buch in Form gebracht und gedruckt werden konnte. Als Mitherausgeber tritt neben der Gemeinde die Pfarrei Mariaposching auf, die durch Pfarrer Franz Wiesner bei der Buchvorstellung vertreten war. Unterstützt wird der Druck von der Sparkasse Niederbayern Mitte, der Raiffeisenbank Deggendorf, sowie der Arco Brauerei. Das Geschichte nicht an einem Tag endet konnten die Poschinger kurz nach dem Druck des Buches feststellen, als das Fährunglück geschah, Karl Bauer griff auch dieses Thema noch auf, ein vierseitiges Beiblatt, das sich mit dem Unglück beschäftigt vervollständigt jetzt das 38,-- € teure Buch. Abschließend dankte Karl Bauer seiner Frau Christa die in der Zeit des Schreibens eine Engelsgeduld aufgebrachte und ihn, mit lebensnotwendiger Speise und Getränken versorgt hat. Christoph Wenninger stellte fest, dass der Druck des Buches eine der größten Herausforderungen für seine Firma war und er stolz darauf ist, es gemeinsam mit Karl Bauer angefertigt zu haben. Abschließend dankte Bürgermeister Johann Tremmel dem Autor für seinen immensen Einsatz bei der Vorbereitung und Erstellung des neuen Gemeindebuches, bei Christa Bauer dass sie so viele Stunden auf die Gesellschaft ihres Gatten verzichtet hat und bei allen weiteren Unterstützern die zum Gelingen des Werkes eigetragen haben. Als Geschenk überreichte der Bürgermeister Tremmel den Gästen je einen Band des neuen Gemeindebuches, dass dann bei einem Gläschen Sekt einen sehr interessanten Gesprächsstoff bildete.
 
Gemeindebuch 1275 1
Bürgermeister Johann Tremmel, Pfarrer Franz Wiesner, Autor Karl Bauer mit Ehefrau Christa, Drucker Christoph Wenninger und der Stellvertretende Bürgermeister Josef Loibl mit dem neuen Gemeindebuch.
 
Gemeindebuch 1275 2
Rektor Dietmar Grüll, Hans Aichinger, Bürgermeister Johann Tremmel, Albert Bauer, Pfarrer Franz Wiesner, Autor Karl Bauer, Johann Hambauer, Christa Bauer, Drucker Christoph Wenninger, Fotograph Wilkin Spitta, Herr Sailer und der Stellvertretende Bürgermeister Josef Loibl mit dem neuen Gemeindebuch.

 


 

01. Mai 2016
Frauenbund und Landfrauen backen „Auszonge“, etwa 480 Krapfen wurden beim Krapfen Schaubacken im Poschinger Pfarrheim hergestellt.

 
Mariaposching. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 1275 – jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung von Pasuhhinga (Mariaposching) veranstalteten der  katholischen Frauenbund und die Landfrauen ein gemeinsames Krapfen Backen, bei dem sich die zahlreichen Besucher über die Herstellung von „ausgezogenen Krapfen“  informieren konnten. Die Vorsitzenden des Frauenbundes Maria Bauer und der Landfrauen Hildegard Sagstetter waren erfreut darüber, dass sich viele Mariaposchinger bei ihrem Aktionstag einfanden und nicht nur die Frauen sondern auch Männer Interesse an der Herstellung der Krapfen zeigten. Gut 90 Eier, etwa 20 Kg Mehl, als Treibmittel 20 Hefewürfel, ca. ½ Pfund Zucker, etwas Rum, etwa 2,5 Pfund Butter, gute 5 Liter Milch oder Sahne, hier schieden sich die Geister, 20 Teelöffel Salz und circa 800 Gramm Rosinen wurden zu 480 Krapfen verarbeitet. Um dem Geschmack der Gäste gerecht zu werden, wurde etwa die Hälfte der im Heiwisch „Kropfa“ genannten Ausgezogenen ohne „Weinbal“ (Rosinen) gebacken. Zum Ausbacken der Krapfen hatten sich die Frauen im Carport vor dem Pfarrheim eine große elektrisch beheizte Pfanne besorgt. Dort wurden die runden Teiglinge ausgezogen und im heißen Fett zu schönen goldbraunen „Kropfa“ mit weißer Innenfläche gebacken. Vor dem Verzehr wurden die „Kropfa“ noch mit Puderzucker bestreut. Die Gäste, darunter auch Pfarrseelsorger Johann Brucker und Bürgermeister Johann Tremmel waren jedenfalls sehr angetan vom typischen niederbayerischen Schmalzgebäck, das ihnen mit einer Tasse Kaffee den Nachmittag des ersten Mai versüßt hat. Zum Abschluss dankte Maria Bauer ihren Helferinnen und den Spenderinnen die zum Gelingen des Krapfen Schaubackens beigetragen haben. 
 
Krapfen 1275 Jahrfeier
Die Vorsitzenden des Frauenbundes Maria Bauer und der Landfrauen Hilde Sagstetter mit ihren Bäckerinnen sowie einige Besucherinnen beim Backen der „Kropfa“. 
 
 


22. April 2016
Von der Jungsteinzeit bis Heute, Karl Bauer trägt zur Mariaposchinger Geschichte vor.    

 
Mariaposching. Im Rahmen der Veranstaltungen zur 1275-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Nennung von Pashhuinga fand am Donnerstag im Pfarrheim ein Vortrag zur Geschichte von Mariaposching statt. Karl Bauer der sich intensiv mit der Geschichte seiner Heimatgemeinde befasst, trug dazu vor. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Johann Tremmel spannte Karl Bauer in einem 3-stündigen Vortrag einen Bogen von der Jungsteinzeit bis in die Jetztzeit. Der Referent trug zu archäologischen Ausgrabungen in Sommersdorf vor und präsentierte den Besuchern Bilder eines Geschirrsatzes aus der Hallstattzeit, die bei Fahrndorf ergraben und rekonstruiert wurden. Dann ging er auf die Agilolfingerzeit und die Gründung des Klosters Niederalteich ein. Herzog Odilo der, nach derzeitigem Wissenstand, das Kloster im Jahr 741 gründete hat stattete dieses mit reichem Grundbesitz, darunter auch fünf Höfe und eine Kapelle in der Ortschaft Pashhuinga (heute Mariaposching) aus. Diese Schenkung wurde in einem Güterverzeichnis des Abtes Urolf aufgezeichnet, die in zwei Abschriften erhalten geblieben ist, sie bilden die Grundlage für die Feierlichkeiten 1275 Jahre Mariaposching in diesem Jahr. Anschließend trug Bauer über die Geschichte der Pfarrei vor und zitierte aus einer Urkunde von Papst Eugen III in der Posching erwähnt wird. Die Vorstellung der Pfarrer die im Heiwisch gewirkt haben und von Priestern und Ordensleuten die aus der Pfarrei hervor gingen folgte im Anschluss. Die Bildung der politischen Gemeinde und das Schulwesen waren ein weitere Schwerpunkt des Vortrages. Sehr umfangreich trug Bauer zu den Herren des Schlosses Loham vor und ging auf einzelne Persönlichkeiten wie den Windberger Abt Nikolaus den Lohaimer ein. Dann folgte die Erklärung des Namens Heuwisch der für das Gebiet um Posching gebraucht wird. Die Bezeichnung wurde bereits im Mittelalter verwandt, der Gerichtsbezirk des damaligen Mitterfelser Gerichts zu dem Mariaposching gehörte wurde Häbisch genannt. Auch über die Vereine der Gemeinde trug Bauer vor, Bilder von Fahnenweihen oder ähnlichem aus den Anfangsjahren des 20. – Jahrhunderts fanden großen Anklang bei den  Besuchern. Dann trug Bauer zu besonderen Ereignissen vor die sich in der Gemeinde zugetragen haben, z.B. ein Besuch König Ludwigs des III. und seiner Frau Marie Therese oder ein Brückenschlag über die Donau durch bayerische Pioniere fanden Erwähnung. Auch über Hochwasserereignisse und die Fähre in Mariaposching referierte Bauer. Bilder aus der Haus und Hofgeschichte des Heiwisch und aus dem landwirtschaftlichen Leben rundeten den gelungen Vortrag ab. Sowohl die Besucher mit ihrem Applaus als auch Bürgermeister Johann Tremmel dankten dem Referenten für den äußerst informativen Vortrag.   
 
Vortrag 1275
Bürgermeister Johann Tremmel und Poschings Heimatforscher Karl Bauer vor dem Vortrag im Pfarrheim.

 
13. Dezember 2015
​Gemeinde lädt Senioren zur Adventfeier ein.

Mariaposching. Wie jedes Jahr am 3. Adventssonntag hatte die Gemeinde Mariaposching „ihre“ Senioren zur gemeinsamen Adventfeier ins Pfarrheim geladen. Josef Loibl begrüßte in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Johann Tremmel die Teilnehmer und wünschte ihnen einen besinnlichen und schönen Nachmittag. Die Senioren so Loibl haben in ihrem Leben viel geleistet, deshalb soll die Einladung zum Seniorennachmittag ein kleines Dankeschön der Gemeinde für die Senioren darstellen. Ein herzliches Vergelt`s Gott sprach der Zweite Bürgermeister der BRK Bereitschaft Mariaposching unter der Führung von Hilde Aumann aus, die wieder die Bewirtung der Senioren und die Vorbereitung der Adventfeier übernommen hatte. Pfarrseelsorger Johann Brucker wies in seinem Grußwort auf Bedeutung des Wortes Advent hin, das mit Ankommen übersetzt werden kann. Wir alle, so Brucker sollen uns auf das Ankommen von Jesus Christus vorbereiten. Abschließend wünschte er den Gästen eine besinnliche Adventszeit und friedfertige Weihnachten. Nach einführenden Worten von Bereitschaftsleiterin Hilde Aumann verteilten die Mitglieder des BRK Kaffee, Plätzchen und Stollen an die Gäste. Bereits nach kurzer Zeit füllte sich der Pfarrsaal mit Kaffeearoma und Plätzchenduft und die Senioren ließen sich das süße Weihnachtsgebäck gut schmecken. Mit dem Sketch „Mausbletzerl“ der von Nina und Rebecca Ramsauer, sowie von Pia Köglmeier, Franziska Helmbrecht und Lena Ehrl gespielt wurde und der sich um eine Mutter drehte, die ihre selbstgebackenen Plätzchen vor den weiteren Familienmitgliedern bis Weihnachten schützen wollte. Die junge Theatergruppe trug später noch das Gedicht „meine Kerze“ mit Texten wie meine Kerze ist die Kerze der Liebe oder der Freude vor. Anschließend unterhielten Magdalena Pummer mit der Ziehharmonika, sowie Matthias Pummer, Benedikt Laßkorn und Jakob Kärtner mit ihren Hörnern die Gäste mit weihnachtlicher Musik. Lieder wie „fröhliche Weihnacht überall“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ bereiteten den Senioren viel Freude. Sowohl die Musikanten als auch die Theatergruppe wurden mit großem Applaus bedacht. Am Spätnachmittag servierten die Rotkreuzler den Teilnehmern eine bayerische Brotzeit in Form einer Portion warmen Leberkäses. Bei gemütlicher Unterhaltung über aktuelle Themen und vergangene Zeiten klang die Seniorenfeier in Mariaposching aus. Am Schluss der Feier verteilte der Stellvertretende Bürgermeister Josef Loibl kleine Weihnachtsgeschenke der Gemeinde an die Teilnehmer.
 
Seniorenfeier 2015
Der Sketch „Mauspletzerl“ wurde von Nina und Rebecca Ramsauer, sowie von Pia Köglmeier, Franziska Helmbrecht und Lena Ehrl gekonnt vorgetragen.
 
Seniorenfeier 2015
BRK Bereitschaftsleiterin Hilde Aumann bedankt sich bei den jungen Schauspielern nach dem sie den Sketch „Mauspletzerl“ gespielt hatten.
 
 


27. November 2015
Gemeinde Mariaposching kann trotz großer Investitionen auf gesunde Haushaltslage bauen.
Kauf des neuen Feuerwehrautos, Sanierung von Straßen und die Errichtung von Urnengräbern bildeten die Schwerpunkte der gemeindlichen Tätigkeiten im Jahr 2015. Die Umsetzung des Hochwasserschutzes an der Donau und die 1275 Jahrfeier bilden die Höhepunkte in 2016.

Mariaposching. Am Donnerstag, 26. November fand im Gasthaus Stöberl die Bürgerversammlung im Jahr 2015 statt. Der Stellvertretende Bürgermeister Josef Loibl, der die Versammlung für den erkrankten Johann Tremmel leitete, eröffnete diese um 19:45 Uhr. Zum Auftakt blickte Loibl auf das Jahr 2015 zurück. In der Kindertagesstätte St. Valentin werden derzeit zehn, ab Januar elf Kinder betreut, den Kindergarten besuchen jetzt 46, ab Januar 47 Kinder. Diese Zahlen belegen, so Loibl das die Investitionen in diese Einrichtung richtig waren. Anlass zur Sorge gibt jedoch der Baustopp der, der Gemeinde derzeit wegen der Überflutungssituation auferlegt wurde, der Zuzug von jungen Familien wird dadurch gehemmt und die gemeindliche Entwicklung nachhaltig gestört. Die Auswirkungen betreffen auch die Grundschule, deren Schülerzahlen seit Jahren rückläufig ist. Grundlegende Änderungen dieser Situation, zum Beispiel die Erteilung von Baugenehmigungen für den Hauptort Loham, können nur durch die Regierung bzw. das Landratsamt, oder durch den Bau von Hochwasserschutzmaßnahmen herbeigeführt werden. Zum Thema Jugend konnte der Vortragente vermelden, dass mit der Fertigstellung des neuen Jugendraumes wurde ein langgehegter Wunsch umgesetzt wurde, der den Jugendlichen eine Örtlichkeit bietet in der sie sich treffen können. Die Sanierung von zwei Straßen, dem Hinterdeichweg an der Donau und dem Saßweg in Hundldorf, sowie dem Auftragen der Feinschicht in der Pfarrer-Wenninger-Straße in Loham und einer Hoferschließung in Moos wurde die Gemeinde ihrer Aufgabe in Sachen Straßenunterhalt gerecht. 137.000,- wurden hier investiert. Der Kauf des neuen Feuerwehrautos für die Poschinger Wehr für ca. 330.000,- € und die Erstellung eines Anbaus im Gerätehaus der Breitenhausner Wehr belegen, dass auch die Aufgaben im Feuerschutzwesen gewissenhaft abgearbeitet werden. Des Weiteren wurde im laufenden Jahr die Errichtung von 9 Urnengräbern im Poschinger Friedhof beschlossen und mit der Erstellung von Streifenfundamenten in die Tat umgesetzt. Die Gestaltung der Gräber mit Grabplatte oder Grabstein kann vom Käufer selbst bestimmt werden. Aktuell hat sich die Gemeinde für den Erhalt der Fähre eingesetzt und zumindest eine vollständige dreimonatige Schließung des Fährbetriebs verhindert. Trotz der oben beschriebenen Investitionen wurde die Finanzlage der Gemeinde verbessert und der Stand der Verbindlichkeiten auf 595.000,00 € gesenkt. Dem steht ein Guthaben in Form von Bausparverträgen in Höhe von 280.000, -€ gegenüber. Die Finanzlage kann also mit recht als stabil bezeichnet werden. Trotzdem muss der konsequente Sparkurs der letzten Jahre fortgeführt werden, da weitere große Investitionen anstehen. Neben der Erschließung von Bauplätzen in Breitenhausen ist die Verbesserung der Breitbandanschlüsse in Mariaposching, Hundldorf, Breitenhausen, Bruch und Moos geplant. Bei der bereits durchgeführten Ausschreibung ging die Telekom als Sieger hervor. Die Maßnahme soll 2016 beginnen und wird auf etwa 400.000, - € veranschlagt. Der Anteil der Gemeinde beläuft sich auf ca. 100.000, - €. Zusätzlich soll in Loham eine Renaturierung des Lohgrabens durchgeführt werden, diese Maßnahme dient gleichzeitig der Erhöhung des Aufnahmevolumens der Loh. Weiterhin soll die Gemeindeverbindungsstraße Loham – Niederwinkling in einem Teilbereich saniert werden. Die größte Herausforderung stellt jedoch so Loibl, das Planfeststellungsverfahren für die Hochwasserschutzbauten in der Gemeinde dar, in dessen Verlauf auch die Beteiligung der Gemeinde an den Baukosten besprochen wird. Angerechnet muss hier der enorme Landverlust werden der im Bereich von Mariaposching wegen der Deichrückverlegungen eintrifft. Die Gemeinde will jedoch eine zügige Umsetzung der Baumaßnahme um die bestehenden Gebäude schnellstmöglich zu schützen und um den Baustopp zu beenden. Dann wies Loibl noch auf die anstehenden Feierlichkeiten zur 1275-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung von Mariaposching hin. Neben einem neuen Gemeindebuch das von Karl Bauer erstellt wird, ist im Juni ein viertägiges Fest geplant. Zusätzlich soll in jedem Monat ein Verein eine Veranstaltung durchführen. Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Loibl beim Gemeinderat, sowie bei den Mitarbeitern des Bauhofes, der Kindertagesstätte und der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach für die geleistete Arbeit. Nach einem Grußwort von Pfarrseelsorger Johann Brucker, der sich für die große Beteiligung an seinem 50-jährigen Priesterjubiläum bedankte und der Gemeinde wünschte, dass die Angelegenheiten die geplant werden eine positive Umsetzung finden, trug Christian Pfeffer den Bericht aus der VG vor. Das Gesamtvolumen des Haushaltes 2015 beträgt etwa 3.187.000 € davon entfallen 2.028.000,- € auf den Verwaltungshaushalt und 1.158.000 €  auf den Vermögenshaushalt. Dank des Rückgangs der Verbindlichkeiten kann die pro Kopfverschuldung zum Jahresende auf 423,0 € gesenkt werden, sie liegt damit unter dem Landkreis- bzw. Landesdurchschnitt. Die Haupteinnahmepositionen stellen die Schlüsselzuweisung und dem Einkommenssteueranteil dar, 2016 ist mit ähnlichen Summen zu rechnen. Konstant blieben die Wasser- und Abwassergebühren mit ca. 175.000 €. Auf der Ausgabenseite zählen die Kreisumlage, die Schulverbandsumlagen und der Zuschuss für die Kindertagesstätte zu den gewichtigen Positionen. Erfreulich ist, so Pfeffer das in mehreren Bausparverträgen ein Guthaben von 280.000,00 € angespart wurde. Die freie Finanzspanne für 2016 wird mit ca. 140.000, - € veranschlagt. Der Einwohnerstand erhöhte sich geringfügig auf nunmehr 1421. Fünfzehn Geburten waren im Jahr 2015 zu verzeichnen und acht Ehen wurden geschlossen. Dann wies Pfeffer auf die Räum- und Streupflicht der Anwohner von Bürgersteigen hin, außerdem appellierte er eindringlich an die Meldepflicht, bei der Entnahme von Wasser aus Hydranten. Die Schülerzahlen in der Grundschule liegen bei gesamt 166 Kinder davon entfallen 47 auf Mariaposching. Dem Schulverband Schwarzach gehören 188 Kinder an, davon sind 32 aus der Gemeinde Mariaposching. Im Punkt Wünsche und Anträge wurde intensiv, aber sachlich über ein Fahrtrecht in Höhenrain diskutiert. Ein Hinterlieger einer jetzt gesperrten Straße trug sein Anliegen, auf weitere Benutzung des Weges vor. Die Gemeinde so Loibl versucht hier eine einvernehmliche Lösung zu finden und forderte die Beteiligten auf sich zu einem gemeinsamen Gespräch zu finden. Außerdem trug Loibl vor, dass bis März 2016 eine Lösung des Problems angestrebt wird, sollte bis dahin keine Lösung gefunden werden, muss die Sache über den Rechtsweg gelöst werden. Nach einer Anfrage eines Bürgers, wie lange die analogen Telefonanschlüsse im Gemeindebereich noch funktionsfähig sind, hier versprach Loibl, dass die Gemeinde bei der Telekom nachfragen wird, und einer Frage über Zwangszuweisungen von Asylsuchenden, dazu konnte der Stellvertretende Bürgermeister keine Auskünfte erteilen, beendete Loibl die gutbesuchte Bürgerversammlung gegen 21:45 Uhr.
 

4. November 2015
Gemeinde Mariaposching investiert 120.000,- € in Straßenbaumaßnahmen

Mariaposching. Nachdem der Gemeinderat bereits im Frühjahr die Sanierung von einigen Straßen im Gemeindegebiet beschlossen hatte, steht nun, nach etwa zweiwöchiger Bauzeit, die Umsetzung der Maßnahmen kurz bevor. In Hundldorf wird der Asphaltbelag des Saßweges auf einer Länge von ca. 250 Metern erneuert, diese Maßnahme war dringend erforderlich da seit etwa 30 Jahren keinerlei Arbeiten mehr auf dieser Straße durchgeführt wurden. Gleichzeitig wurde die Entwässerung der Straße verbessert und ein Zweizeiler eingebracht. Zusammen mit dieser Sanierung wird der Hinterdeichweg an der Donau ausgebessert und in Teilbereichen neu asphaltiert. Diese Maßnahme wird zum größten Teil von der bayerischen Staatsregierung aus dem Hochwasserfond bezuschusst. Der Hinterdeichweg soll dadurch soweit hergestellt werden dass bei einem etwaigen Hochwassereinsatz die Straße sicher befahren werden kann um Schüttgut an den Deich zu bringen. Die Straße hatte nach dem Juni Hochwasser 2013 deutliche Schäden gezeigt und war an manchen Stellen nicht mehr mit schwerem Gerät befahrbar. Die Sanierung wird jedoch nur bis zum dringend erforderlichen Maß durchgeführt, da die Straße bei den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen ebenso wie der Deich weiter ins Hinterland verlegt wird. Der Gemeinderat war deshalb bemüht die Ausgaben für diese Sanierung auf ein notwendiges Maß zu begrenzen. In Loham wird im Zuge der Straßensanierungen in der Pfarrer-Wenninger-Straße eine Feinschicht aufgetragen. Diese Maßnahme war bereits seit längerem geplant und wurde nun mit beauftragt um Synergieeffekte bei den Baukosten zu erzielen. Als vierte Maßnahme wird ein Hofanschluss in Moos asphaltiert auch bei diesem Vorhaben hat die Gemeinde die gleichzeitige Ausschreibung und Durchführung angestrebt um die Kosten zu minimieren. Zusätzlich hat die mit der Durchführung der Arbeiten beauftragte Baufirma Strabag einige Feldwege wie zum Beispiel den Saßweg oder den Roten Turm Weg gegrätert und gewalzen damit die Fahrbahnen wieder eben und ordentlich nutzbar wurden. Vor dem Ende der Bauarbeiten, spätestens in zwei Wochen sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein, hat sich nun Bürgermeister Johann Tremmel ein Bild vom Fortschritt der Arbeit gemacht. Bauleiter Gerhard Reisinger vom Ingenieurbüro Sehlhoff und Vorarbeiter Martin Krottenthaler von der Firma Strabag unterrichteten den Bürgermeister über die derzeit anstehenden Tätigkeiten, beide sagten zu, dass der Fertigstellungstermin eingehalten werden kann, wenn das Wetter keine Kapriolen schlägt.
 
Straßenbaumaßnahmen 
von links: Vorarbeiter Martin Krottenthaler, Bürgermeister Johann Tremmel und Bauleiter Gerhard Reisinger besichtigen die Bauarbeiten, gerade wird die Asphaltschicht auf dem Saßweg aufgebracht.  
 




28. September 2015
Freiwillige Feuerwehr Mariaposching erhält neues Einsatzfahrzeug LF 10.

Mariaposching. Am Samstag versammelten sich zahlreiche Ehrengäste und Feuerwehrkräfte im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr zur Segnung und offiziellen Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeuges. Nach einem Standkonzert der Degernbacher Blasmusik eröffnete Vorstand Josef Bauer den Festakt, mit der Begrüßung. Anschließend stellte der Vorstand fest, dass mit der Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeuges ein langgehegter Wunsch der Poschinger Wehr in Erfüllung ging. Die Beschaffung des Einsatzfahrzeuges erforderte viel Arbeit und war zeitaufwändig. Bei der Poschinger Wehr hatte sich deshalb eine Arbeitsgruppe gebildet die sich zusammen mit einem von der Gemeinde beauftragten Berater damit befasste. Von Juli 2013 an bis zur Auslieferung im September 2015 wurden die Ausstattung und Bestückung des Fahrzeugs besprochen, bzw. die Wünsche der Feuerwehr vorgebracht um sie am Auto umzusetzen. Bauer dankte dafür den beiden Kommandanten Lothar Helmbrecht und Bernd Nadler sehr herzlich. Anschließend bat der Vorstand Pfarrseelsorger Johann Brucker das neue Feuerwehrauto zu segnen. Nach dem Segensgebet besprengte der Pfarrseelsorger das neue Feuerwehrauto mit Weihwasser, dann bat er um den Schutz des hl. Florian für die Einsatzkräfte. Abschließend wünschte er der Feuerwehr Mariaposching das sie unter Zuhilfenahme des neuen Fahrzeuges Menschen die in Not geraten schnelle und gute Hilfe bringen kann. Dann ergriff MdL Hans Ritt das Wort, er wies daraufhin, dass der Freistaat Bayern stolz auf seine Feuerwehren ist und sie fördern will. Gut gerüstete Wehren sind wichtig um der Bevölkerung in Katastrophenfällen helfen zu können, deshalb unterstützt die Regierung den Kauf von Einsatzfahrzeugen mit finanziellen Mitteln. Zum Ende seiner Ausführungen wünschte er den Mitgliedern der Poschinger Wehr das sie von allen Einsätzen die sie dem neuen LF 10 fahren müssen gut und sicher zurückkehren. Als Dank für das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkräfte überreichte er an Kommandant Lothar Helmbrecht einen bayerischen Löwen in Porzellan. Der Stellvertretende Landrat Franz-Xaver Eckl übermittelte die Grüße des Landkreises. Auch der Kreisrat und damit der Landkreis so Eckl ist darauf bedacht schlagkräftige Feuerwehren in seinem Einzugsgebiet zu haben. Besonders in einer flächenmäßig großen Gemeinde wie Mariaposching mit vielen kleinen Ortschaften, Weilern und einzeln stehenden Gebäuden ist ein Feuerwehrauto das Löschwasser mit sich führt wichtig. So können eventuelle Schadfeuer schnell und effizient bekämpft werden, deshalb steuert der Landkreis einen Anteil zur Beschaffung von Löschfahrzeugen bei. Abschließend wünschte er der Wehr das sie sich schnell mit dem neuen Gerät vertraut machen kann und unfallfreie Einsätze. Kreisbrandrat Albert Uttendorfer zeigte sich erfreut darüber, dass durch die Beschaffung des neuen LF 10 in Mariaposching der östliche Landkreis auf ein weiteres, modernes Löschfahrzeug zurückgreifen kann. Er erinnerte an das Hochwasser im Juni 2013 und wies auf die hohe Leistungsbereitschaft und die vielen Einsatzstunden der Poschinger Feuerwehr hin. Erfreulich ist auch, dass die Wehr nun ein löschwasserführendes Fahrzeug besitzt das es ermöglicht, die Zeit bis zum Beginn von Brandbekämpfungen zu verkürzen. Zum Schluss seiner Ausführungen wünschte er den Feuerwehrkameraden viel Freude am neuen Fahrzeug und dass sie von Einsätzen gesund zurückkehren mögen. Bürgermeister Johann Tremmel stellte fest, dass der Kauf des Löschfahrzeuges zwar einen Kraftakt bildete, dass die Feuerwehren aber gut gerüstet sein müssen um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Nachdem das alte Einsatzfahrzeug der FF Mariaposching über 30 Jahre seinen Dienst tat, war die Beschaffung eines neuen Autos erforderlich. Die Gesamtkosten für das Auto belaufen sich auf 324.064,- €, wovon 67.240,- € auf das Fahrgestell entfallen, 241.704, - € kostete der Aufbau, weitere 36.317,- € wurden für die Beladung ausgegeben. Der Freistaat Bayern bezuschusst den Kauf mit 58.000,- € der Landkreis Straubing Bogen hat 17.500, - € Zuschuss in Aussicht gestellt. Fahnenmutter Anna Wenninger und ihr Gatte Hans spendeten 10.000,- € für die Ausrüstung des Fahrzeugs und die Poschinger Wehr beteiligt sich ebenfalls mit 10.000,- € an der Beschaffung. Für die Gemeinde verbleibt somit ein Anteil von etwa 230.000,- €. Das ist eine stattliche Summe so Tremmel, die aber eine gute Investition in das Wohl der Allgemeinheit darstellt. Die Poschinger Wehr ist jetzt gut gerüstet und kann etwaige Schadfeuer mit modernstem Gerät bekämpfen. Der Repräsentant der Herstellerfirma Hans de Vigneux trug anschließend einige technische Daten zum Fahrzeug vor. Das LF 10 ist auf einem MAN-Diesel Lkw mit 290 PS aufgebaut und mit einer hochmodernen Heckpumpe ausgestattet, mit deren Hilfe die mitgeführten 1200 Liter Löschwasser schnell an die Brandstelle gebracht werden können. Zusätzlich könnten 120 Liter Löschschaum zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Für eine gute Ausleuchtung der Einsatzstellen sorgt der schwenkbare Flexlight Lichtmast mit LED Scheinwerfern der per Teleskopstange auf dem Fahrzeugdach montiert ist. Damit die Atemschutzgeräteträger bereits beim Eintreffen an der Einsatzstelle ausgerüstet sind, wurden die Atemschutzgeräte in den Sitzbänken des Mannschaftsteils intergiert. Das Fahrzeug ist für eine Einsatzstärke von 1 / 8 ausgelegt und kann so ein komplettes Löschteam an die Einsatzstellen transportieren. Nach seinen Ausführungen überreichte de Vigneux an Bürgermeister Johann Tremmel symbolisch einen Fahrzeugschlüssel, der diesen an die Kommandanten Lothar Helmbrecht und Bernd Nadler weiterreichte. Anschließend bedankte sich Kommandant Helmbrecht bei allen denen die an der Beschaffung und Herstellung des Löschfahrzeugs beteiligt waren. Besonders dankte er Anna und Hans Wenninger die mit ihrer großzügigen Spende dazu beitrugen das die Ausstattung wunschgemäß erfolgen konnte. Dann stelle Helmbrecht fest, dass in einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde wie Mariaposching der Kauf eines wasserführenden Fahrzeugs eine gute Investition darstellt. So können zum Beispiel Brände auf Ackerflächen oder von Mähdreschern gut bekämpft werden. Abschließend forderte der Kommandant seine Feuerwehrler auf sich schnell mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen und an den jetzt anstehenden Übungen teilzunehmen. Nach dem Ende des offiziellen Teils begutachteten die Gäste das neue Löschfahrzeug. Besonders die Führungskräfte der Landkreisfeuerwehr und die ebenfalls eingeladenen Kommandanten der Nachbarwehren Breitenhausen, Waltendorf, Niederwinkling, Haid und Welchenberg zeigten sich sehr angetan von dem neuen Gerät. Mit einem gemeinsamen Essen und bei Gesprächen über die Möglichkeiten des neuen LF 10 endete die Inbetriebnahmefeier des neuen Einsatzfahrzeuges der Poschinger Feuerwehr unter den Klängen der Degernbacher Blasmusik.
 
Ehrengäste neues Fahrzeug
Die Ehrengäste darunter MdL Hans Ritt, Stellv. Landrat Franz – Xaver Eckl, Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, KBI Klaus Weninger, Bürgermeister Johann Tremmel, Stellv. Bürgermeister Josef Loibl, Pfarrseelsorger Johann Brucker, Festmutter Anna Wenninger und die Führungskräfte der Poschinger Wehr vor dem neuen LF 10.

Kdt. und neues Fahrzeug 
von links: Stellv. Kommandant Bernd Nadler, Stellv. Vorstand Christian Retzer, Hans Wenninger, Kommandant Lothar Helmbrecht und Festmutter Anna Wenninger.
 
Bgm und neues Fahrzeug
Bürgermeister Johann Tremmel und der Repräsentant der Herstellerfirmen Hans de Vigneux übergeben den Fahrzeugschlüssel an die Kommandanten Lothar Helmbrecht und Bernd Nadler.

Pfarrer segnet Fahrzeug 
Pfarrseelsorger Johann Brucker bei der Segnung des neuen LF 10
 
 


 

 

31. August 2015
Sparkasse Niederbayern Mitte startet Jubiläumsaktionswoche in der Geschäftsstelle Loham.

Loham. Am Montag fand um 14:00 Uhr die Eröffnungsveranstaltung der Jubiläumswoche in der Geschäftsstelle der Sparkasse Niederbayern Mitte statt. Im Rahmen der 175 Jahrfeier der Sparkasse fördert das Geldinstitut unter anderem die Vereine aus der Region. Geschäftsstellenleiter Johann Hambauer begrüßte die Gäste und blickte anschließend auf das Gründungsjahr der Sparkasse zurück. 1840 regierte in Bayern Ludwig I, in dieser Zeit entstanden die Sparkasse Straubing oder die Sparkasse Landau. Die erste Kundin, Maria Loibl eine Küchenmagd im Pfarrhof Niederhausen zahlte 100 Gulden ein und bereits diese erste Kundin belegt, dass die Sparkasse Kunden aus allen Schichten der Gesellschaft betreut. Dann trug Hambauer aus der Geschichte der Geschäftsstelle Loham vor, am 15. Juni 1959 wurde in Räumlichkeiten im Lohamer Schloß die Arbeit begonnen. 1970 zog man in die Hauptstraße um, 1991 wurde die Geschäftsstelle umgebaut und saniert. Zweimal 1990 und 2000 wurde die Geschäftsstelle Ziel von Raubüberfällen, beide Täter wurden später gefasst. 774 Girokonten und etwa 2000 Gesamtkonten werden in der Geschäftsstelle betreut. Acht Geschäftsstellenleiter haben bisher ihren Dienst in Loham ausgeübt. Besonders stolz so Hambauer ist er auf die Tatsache, dass die Sparkasse seit Jahren die Vereine der Region fördert. Im Rahmen des 175 jährigen Jubiläums erhalten nun der Tennisclub und die Spielvereinigung Mariaposching Spenden in Höhe von 500,- bzw. 700,- €. Die Kassiere der beiden Vereine Markus Still und Franz-Xaver Gilch bedanken sich für die Unterstützung und gaben an die Spenden für die Jugendarbeit einzusetzen. Dann trug Bianca Weber zur Geschichte der Sparkasse Niederbayern Mitte vor, die im Jahr 2007 aus der Fusion der Sparkassen Straubing / Bogen und Dingolfing / Landau entstand. Verlässlichkeit, die durch Fusion noch erhöht wurde, und die Stützung der regionalen Wirtschaft zählen zu den Hauptaufgaben der Sparkasse. Sandra Wals ging anschließend auf die regionale Nähe ein, das dichte Netz von 49 Filialen und 4 Hauptstellen belegt dass die Sparkasse die Kundennähe als wichtiges Betreuungsmerkmal ansieht. Bürgermeister Johann Tremmel wies darauf hin, dass die Betreuung der Gemeindebürger durch die Sparkasse bestens gewährleistet ist. Auch die Förderung der Ortsvereine durch das Geldinstitut ist sehr erfreulich. Er wünsche sich so Tremmel, dass die Sparkasse weitere 175 Jahre in Loham eine Geschäftsstelle betreibt. Vorstand Dr. Martin Kreuzer danke anschließend den engagierten Mitarbeitern, die als Garanten für eine gute Kundenbetreuung stehen. Die Einbindung in die Region ist der Sparkasse wichtig. Deshalb wurde in den letzten Jahren der Schützenverein Kimme und Korn, die Kirche in Breitenhausen, die Grundschule, die Kindertagesstätte und viele weiter Projekte in der Gemeinde Mariaposching gefördert. Mit einem Dank an die treuen Kunden beendete Vorstand Kreuzer die kleine Feierstunde und lud die Gäste zu einem Imbiss ein.

Sparkasse 
Die Ehrengäste Bürgermeister Johann Tremmel, Pfarrseelsorger Johann Brucker, Kreisrätin Monika Rauschendorfer, Schulleiter Dietmar Grüll, Dr. Erl, Karl Bauer, sowie Geschäftsstellenleiter Hans Hambauer, seine Kolleginnen Bianca Weber und Sandra Wals, mit den Vertretern der Vereine Markus Still und Franz – Xaver Gilch und weitere Gäste vor der Geschäftsstelle.

 


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30. August 2015
Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes werden umgesetzt. Gemeinsame Großtankanlage für Flüssiggas bietet Anschlussmöglichkeiten für Lohamer Bürger.

 
Loham. Nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2013 waren viele Mariaposchinger Gemeindebürger gezwungen die Lagerung von Heizöl den Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes anzupassen, oder ihre Heizungen auf einen anderen Energiedräger umzustellen. 32 Haushalte in Loham haben sich bereits zum Jahresende 2014 für eine Gasheizung entschieden. Da in der Gemeinde Mariaposching keine Ferngasleitung vorhanden ist, war die Errichtung einer Flüssiggastankanlage erforderlich. Der Poschinger Gemeinderat wandte sich deshalb an einige Gaslieferfirmen, von denen sich schließlich die Firma Tyczka Totalgaz GmbH bereit erklärte in Eigenregie eine Großtankanlage mit einem Volumen von 29 Tonnen Flüssiggas zu errichten. Nun wurde die Anlage mit zwei Behältern am westlichen Ortsrand von Loham aufgebaut. Vom Haupttank mit 13 Metern Länge und 2,4 Meter Breite wird die grundsätzliche Versorgung übernommen, eine kleiner zweiter Tank mit 5,5 Metern Länge ist für die Versorgung zuständig, wenn am Großbehälter Revisionsarbeiten durchgeführt werden müssen. Die gesamte Anlage wurde gemäß den Vorgaben des § 4 Bundesimmissionsschutz-gesetz genehmigt und errichtet. Zur zentralen Gasversorgung der angeschlossenen 32 Wohngebäude wurden in zweimonatiger Bauzeit etwa 1,3 km Hauptleitung in Loham verlegt. Nach dem Abschluss der Arbeiten an der Behälteranlage, die Einfriedung und eine Zaunanlage muss noch errichtet werden, können die Lohamer Bürger jetzt auf einen umweltfreundlichen Brennstoff zurückgreifen. Bürgermeister Johann Tremmel zeigte sich erfreut darüber, dass nun wieder ein Teil der Gemeindebürge die Vorgaben des WHG und des Landratsamtes erfüllen können.

Flüssiggasanlage 
Bürgermeister Johann Tremmel und der Bauleiter der Firma Tyczka Totalgaz begutachten den Einbau der Gastanks in Loham. angeschlossen.
 



30. Juli 2015Schulmauer neu gestaltet, Kinder beteiligen sich rege an Ideenwettbewerb!

 

Mariaposching. Am Mittwoch konnte der Rektor der Grundschule Mariaposching / Niederwinkling Dietmar Grüll bei einem kleinen Festakt einem Schüler der Klasse 4 b ein Präsent überreichen. An Weihnachten hatten die Lehrerinnen Petra Neumeier und Margit Simmel die Kinder ihrer Schulklassen aufgefordert Vorschläge für die Gestaltung der Schulhofmauer abzugeben. Etwa die 50 Prozent der Kinder beteiligten sich an dem Wettbewerb. Als bester Vorschlag wurde schließlich eine Bilderreihe von nebeneinander stehenden Schulkindern ausgewählt. Unter der fachgerechten Anleitung der Malerfirma Kerscher aus Ascha wurden nun 32 Schulkinder auf die Wand des Pausenhofes gemalt. Jedes der 32 Kinder der Poschinger Schule hat nun sein „Porträt“ an der Schulwand aufgemalt. Beim malen konnte jede Schülerin und jeder Schüler bestimmen welche Kleidung, welche Frisur, welche Körperhaltung oder welche Haarfarbe „sein“ Bild bekommen soll. Am Mittwoch wurde jetzt dem Sieger des Wettbewerbs ein Präsent in Form von Malstiften und einem Eisgutschein überreicht. Rektor Dietmar Grüll gestaltete die Übergabe spannend, Buchstabe um Buchstabe mussten die Kinder erraten, bis schließlich der Name des Gewinners Michael Mielenz feststand. Nachdem der Applaus für den Sieger abebbte wiesen Grüll und die Lehrerinnen Petra Neumeier und Verena Neuhofer darauf hin, dass mit der Bemalung der Wand der Schulhof wieder um ein Stück schmucker geworden ist. Als Die Lehrkräfte dann bekannt gaben, dass alle Kinder am letzten Schultag noch ein Eis für die Teilnahme an dem Ideenwettbewerb bekommen war der Jubel groß. Auch Bürgermeister Johann Tremmel zeigte sich erfreut darüber, dass die Kinder zur Verschönerung der Grundschule beigetragen haben. Nach dem Glückwunsch für den besten Ideengeber brachte der Bürgermeister seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die bestens ausgestattet Grundschule in Mariaposching auch in Zukunft durch Kindern bevölkert und ihrer Bestimmung nach verwendet wird.

Schulmauer
Die Klassen 2b und 4 b mit Schulleiter Dietmar Grüll, den Lehrerkräften Petra Neumeier und Verena Neuhofer und Bürgermeister Johann Tremmel neben der neu gestalteten Schulhofmauer.


 

  

14. Juni 2015
Mariaposchinger feiern Sonnwende

Mariaposching. Am Samstag fand auf einer Wiese im Poschinger Donauvorland nach zweijähriger Pause wieder eine Sonnwendfeier statt. Nachdem im Jahr 2013 die Durchführung wegen des Donau Hochwassers nicht möglich war und eine Pause eintrat, konnte der Mariaposchinger Stammtisch in diesem Jahr wieder ein Sonnwendfeuer entzünden. Vorstand Lothar Helmbrecht begrüßte bei optimalem Wetter zahlreiche Gäste am Feuerplatz. Bereits seit dem Vormittag hatten die Stammtischler einen beachtlichen Holzstoß zusammen getragen und aufgerichtet, auf dessen Spitze, wie jedes Jahr eine Strohpuppe thronte. Der Brauch der Sonnwendfeuer geht vermutlich auf das Mittelalter zurück, in dieser Zeit wurde in beinahe jedem Ort ein Sonnwendfeuer, zur Abwendung von Unwetter oder Hagelschlag endzündet. Nachdem die Gäste bereits ungeduldig auf die Entzündung des Feuers warteten, war es dann gegen 21:30 Uhr so weit, der Holzstoß wurde in Brand gesteckt. Die Gäste die dem Treiben von ihren Tischen aus zusahen und besonders die zahlreichen Kinder die auf dem Donaudamm das Feuer bestaunten, hatten ihre Freude an den zum Himmel empor lodernden Flammen. In weitem Umkreis war die Hitze des Sonnwendfeuers, das bis in die frühen Morgenstunden brannte, spürbar. Bürgermeister Johann Tremmel und die Besucher zeigten sich erfreut darüber, dass der Poschinger Stammtisch die Tradition um Johanni ein Sonnwendfeuer zu halten wieder aufgegriffen hat und in der Gemeinde einen langjährig geübten Brauch fortführt. Bei einer guten Brotzeit und dem einen oder anderen Glas Radler oder Bier endet das Sonnwendfest beim Schein des Feuers im Mariaposching Donauvorland.

Sonnwendfeier
Kinder beobachten das Sonnwendfeuer vom Donaudamm aus.

 


 

10. Juni 2015
Mariaposching ein uraltes, seit 1275 Jahren namentlich bekanntes Siedlungsgebiet, an der Donau. Heimat für die Heiwischer

Die Gemeinde und das Dorf Mariaposching können auf eine lange Geschichte zurück blicken. Im sogenannten Breviarius Urolfi, das sich auf das Jahr 741 bezieht wurde die Ortschaft urkundlich erwähnt. Urolf, der damalige Abt des Benediktiner Klosters Niederaltaich hatte ein Verzeichnis seiner Güter, die von Herzog Odilo an das Kloster geschenkt wurden, erstellt. In einer späteren Abschrift ist zu lesen: „In Villa Pasuhhinga dedit Otilo illam Capellam, cum Mansos V“, übersetzt bedeutet dies: Im Gutsbezirk Posching gab Odilo die Kapelle und 5 Höfe. Karl Bauer ist in seinem Buch „1250 Jahre Mariaposching“, das im Jahr 1991 erschien, detailliert auf die Geschichte des Dorfes, der Gemeinde und der Kirche in Posching eingegangen. Die frühe urkundliche Erstnennung macht deutlich, dass dieses fruchtbare Gebiet, das sich in einem markanten Donaubogen an den mächtigen Strom schmiegt, bereits seit jeher besiedelt war. Auch ein Donauübergang ist seit alter Zeit hier belegt. Dies spiegelt sich bis heute in der letzten verbliebenen Seilfähre an der Niederbayerischen Donau wieder. Besonders im Sommer ist eine Fahrt mit der Fähre, die nur durch die Kraft der Donau angetrieben wird, eine Attraktion für Radfahrer. Neben der Fähre hat Mariaposching noch vieles mehr zu bieten. Junge Familien können ihre Kinder in der modernen Kindertagesstätte mit 12 Krippenplätzen und einem 2-gruppigem Kindergarten betreuen lassen. Auch eine Grundschule mit bis zu 4 Klassen, die in den letzten Jahren vorbildlich saniert wurde, befindet sich im Gemeindebereich. Die Ausweisung von Bauland war und ist den Verantwortlichen der Gemeinde ein Anliegen. Derzeit soll in Loham und Breitenhausen Bauland zu günstigen Preisen entstehen. Die räumliche Nähe zu Deggendorf (14 km) und Straubing (25 km) bewegte bereits viele Familien zur Ansiedlung. Das großzügige Gewerbegebiet hat seinerseits einige Firmen zur Niederlassung bewogen. Auch sportlich ist in der 1400 Einwohner zählenden Gemeinde einiges los. Mit dem EC Mariaposching kann die Region einen Bundesligisten vorweisen. Der Eisstocksport wird durch einen weiteren Eisstockclub in Breitenhausen hochgehalten. Dem runden Leder wird in Posching ebenfalls erfolgreich nachgejagt. Die SpVgg hat sich, auch in der neuen Saison, einen Platz in der Niederbayerischen Bezirksliga gesichert und zählt zu den Spitzenclubs im Landkreis. Den Liebhabern des Tennissportes stehen Spielmöglichkeiten auf dem Sportareal in Loham zur Verfügung. Zwei Schützenvereine komplettieren das sportliche Angebot in der Gemeinde. Wer sich in Mariaposching in anderen Vereinen engagieren will, hat ebenfalls genügend Möglichkeiten. Zwei Feuerwehren, eine BRK Bereitschaft, ein Krieger- und Soldatenbund, ein Gewerbe- und Arbeiterverein und ein Stammtisch stehen zur Auswahl. Die kirchlichen Vereine wie der Zweigverein des katholischen Frauenbundes, die marianische Männerkongregation und die katholische Landjugend bieten zudem Möglichkeiten der Betätigung. Wer sich gesanglich engagieren will kann sich im Kirchenchor oder im Jugendchor einbringen. An baulichen Höhepunkten bietet der Heiwisch, so wird das Gebiet an der Donau um Mariaposching seit dem Hochmittelalter bezeichnet ebenfalls einiges. Der Name Heiwisch leitet sich übrigens vom ehemaligen Gerichtsbezirk "Häbisch" (althochdeutsch „hawiski“) ab und nicht wie irrtümlich oft behauptet von einem Bündel Heu. In der Gemeinde Mariaposching finden sich neben alten Bauernhäusern die Pfarrkirche Mariä Geburt mit ihrer rein neugotischen Ausstattung und die Filialkirche Maria Himmelfahrt in Breitenhausen. Außerdem ist das ehemalige Wasserschloss in Loham, mit der dazugehörigen Kapelle St. Valentin, die in beeindruckender Weise renoviert wurden, ein weiterer Blickfang. Von den Lohaimer Rittern bis zu den Grafen von Armansperg zählt die stolze Reihe der Besitzer. Ebenfalls mustergültig renoviert wurde der Poschinger Pfarrhof und das zum Pfarrheim umgebaute Ökonomiegebäude, sie bilden mit der Pfarrkirche eine harmonische Einheit. Auf Grund dessen kann man durch aus behaupten, dass sich die Gemeinde noch heute so zeigt, wie sie in einem Gedicht vor ca. hundert Jahren beschrieben wurde, in dem es heißt: „Ein Bild zeigt sich am Donaustrand, Mariaposching ist`s genannt, darinnen steht auf lichter Au ein Kirchlein unsrer lieben Frau“. Um diese Kirche reihen sich die fünf größeren Orte Mariaposching, Loham, Breitenhausen, Hundldorf und Fahrndorf, sowie die Weiler Sommersdorf, Breitenrain, Höhenrain, Steinrain, Bruch, Draht, Tradt, Eng, Burgstall, Haberswöhr und Kohlstadt wie die Perlen einer Kette auf. Mariaposching ist aus den genannten Gründen bis heute lebens- und liebenswert.
 
Fähre 
Die Fähre ist eine wichtige Verbindung über den Donaustrom.
 
Pfarrhof
Der Pfarrhof, die Lourdes Grotte und der Pfarrhof in Posching bilden eine harmonische Einheit.

Kindertagesstätte 
Die moderne Kindertagesstätte bietet beste Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von 1 – 6 Jahren

Schloss Loham 
Das Schloss in Loham mit der Kapelle zum hl. Valentin, das Ehepaar Dr. Erl hat die Anlage vorbildlich renoviert.

Gewerbegebiet 
Das Gewerbegebiet bei Loham ist bereits dicht besiedelt.


 

 

 

 

24. April 2015
Landrat Josef Laumer und die Bürgermeister Johann Tremmel und Ludwig Waas  informieren sich über die Deichbaumaßnahmen in Sommersdorf.

 

Am Donnerstag besichtigte Landrat Josef Laumer gemeinsam mit den Bürgermeistern Johann Tremmel (Mariaposching) und Ludwig Waas (Niederwinkling) die große Baustelle am Sulzbach bei Sommersdorf. Hier wird zurzeit eine Rückverlegung mit gleichzeitiger Aufhöhung des Sulzbachdeiches durchgeführt. Zusätzlich werden im Rahmen des Vorlandmanagements ökologische Ausgleichsmaßnahmen vollzogen. Der Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf Michael Kühberger gab zum Auftakt  einen Überblick zur Baumaßnahme, bei der zwischen dem Schöpfwerk Sulzbach und der Kreisstraße SR 34 am rechten Ufer der  Schwarzach ein neuer Hochwasserschutzdeich gebaut wird. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 5 Millionen Euro. Etwa 3,5 Millionen entfallen auf den Hochwasserschutz, 1,5 Millionen werden für das Vorlandmanagement verwendet. Der neue Deich erstreckt sich über 1123 Meter und schützt vor dem Wasserstand eines 100-jährlichen Hochwassers, zusätzlich einem Meter Freibord. Durch diese Maßnahme wird ein Retentionsvolumen für 500.000 Kubikmeter Wasser geschaffen. Das bringt für die Bewohner des Polders Sulzbach, wenn auch nur eine geringe, aber dennoch eine Entlastung mit sich, so Kühberger. Der Deichfuß wird im Mittel etwa 40 Meter breit, dass erlaubt flache Böschungswinkel, die dem neuen Deich eine erhöhte Standsicherheit verleihen und auch dessen Pflege vereinfachen. Daneben erhält der Deich eine Innendichtung aus Erdbeton, die je nach Gelände zwischen 7 und 10 Metern hoch sein wird und etwa 40 cm stark ist. Die Innendichtung erhöht ebenfalls die Standsicherheit und dient gleichzeitig zum Schutz vor Biberbauten. Projektleiter Herbert Baumgartner von der RMD ging anschließend auf die Bauzeit ein, seit fünf Wochen laufen die Bauarbeiten, die voraussichtlich bis zum Sommer 2016 dauern werden. Es entstehen zwölf Hektar neues Donauvorland, das sich in 8 Hektar Weichholzaue, 3,4 Hektar Hartholzaue, sowie 0,4 ha Extensiv Grünland und 0,2 ha Hochstaudenfluren gliedern wird. Die Weichholzaue soll dabei zwischen 100 – 200 Tage pro Jahr überflutet werden. Die Entstehung von Fischfallen ( kleine Tümpel die bei sinkenden Wasserständen stehen bleiben) wird das Geländes durchgehende zum Wasserlauf hin abgesenkt so der Bauleiter. Bei der Maßnahme müssen 170.000 m³ Erdreich bewegt werden. 92.000 m³ entfallen auf die Deichkubatur, 80.000 m³ werden im neuen Vorland bearbeitet. Erstmals wird ein Teil des abgebauten Erdreichs bei der Aufschüttung des neuen Deiches wiederverwendet, was Kosteneinsparungen mit sich bringt. Landrat Josef Laumer zeigte sich erfreut, dass mit dem Baubeginn ein Starschuss gegeben wurde, der zu mehr Sicherheit im Polder Sulzbach beiträgt. Die Bürgermeister Tremmel und Waas stimmten dem zu, wiesen aber auch daraufhin, dass dies nur ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, die Erstellung des Hochwasserschutzes auf HQ 100 ist und bleibt das Ziel beider Gemeinden.

Deichbaumaßnahme  Deichbaumaßnahme 2
Landrat Josef Laumer, die Bürgermeister Johann Tremmel und Ludwig Waas, Amtsleiter Michael Kühberger vom WAA Deggendorf, Projektleiter Herbert Baumgartner RMD und die Abordnungen aus dem Landratsamt und des WAA bei der Besichtigung der Baustelle.

 


 

 

 

25. Januar 2015

Josef Zellmeier trägt zur Kreis- und Landespolitik vor. Hochwasserschutz, Breitbandförderung und Gastanks waren Thema bei CSU – Wahlversammlung in Loham.

 

Loham. Bei der Wahlversammlung der CSU zur Kreistagswahl konnte Bürgermeister Johann Tremmel neben Mariaposchinger Bürgern auch Gäste aus Niederwinkling begrüßen. Die CSU Ortsverbände Mariaposching und Niederwinkling hatten sich für eine gemeinsame Sitzung ausgesprochen, das so Tremmel zeigt deutlich, dass man in der Region zusammenarbeitet. Ein weiteres Beispiel dafür ist der Schulterschluss in Sachen Hochwasserschutz. Hier arbeiten die Ausschüsse beider Gemeinden eng und konstruktiv zusammen. Dann ging Tremmel auf den Besuch von Umweltministerin Ulrike Scharf am vergangenen Sonntag in Loham ein. Er  stellte dazu fest, dass der Ministerin die besondere Problematik von Mariaposching dargelegt wurde. Ulrike Scharf, so Tremmel zeigte sich verständnisvoll und versprach Lösungswege, die sich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bieten, zu suchen. Eine Gemeinde wie Mariaposching so die Ministerin bei ihrem Besuch, die sehr gute  infrastrukturelle Voraussetzungen bietet, soll sich auch weiterhin positiv entwickeln können. Anschließend stellten sich die Kreistagskandidaten Franz Huber, Alfons Wolf, Franz Lehner, Monika Edenhofer und Erwin Kammermeier vor. Der Geiselhöringer Kammermeier ging dabei auf die Wahlmanipulationen in Geiselhöring ein. In seiner Funktion als verantwortungs-bewusster Kommunalpolitiker hat er bereits am Tag nach der Wahl das Landratsamt über Ungereimtheiten bei der Wahl in Geiselhöring informiert und eine Überprüfung gefordert. Das zeigt dass die CSU genau wie die anderen Parteien an einer rückhaltlosen Aufklärung der Manipulation und an fairen Wahlen interessiert ist. Dann ergriff MdL Josef Zellmeier das Wort. Er stellte fest, dass der Besuch der Umweltministerin in Mariaposching die große bürgernähe der CSU verdeutlich. Gemeinsam mit MdL Hans Ritt hat er der Ministerin die Situation von Mariaposching erklärt und deren Besuch vorbereitet und so den Dialog zur Lösung der Bebauungsproblematik eröffnet. Zur Breitbanderschließung des ländlichen Raumes gab er bekannt dass die CSU mit einem Etat von 1,5 Milliarden Euro bundesweit die höchsten Fördermittel zur Verfügung stellt. Allein Mariaposching kann eine Förderung von bis zu 750.000,- € erhalten. Besonders erfreulich sei so Zellmeier, dass der Landkreis unter der Führung der CSU in den zurückliegenden Jahren nicht nur finanziell eine sehr gute Entwicklung gemacht hat. Die Verbindlichkeiten könnten stetig abgebaut werden. Auf dem Arbeitsmarkt ist der positive Trend ebenfalls deutlich an der Arbeitslosenquote von 3 %  zu sehen. Die Förderung der Wirtschaft, die durch die CSU auch und gerade in der Fläche betrieben wurde zeigt hier eine deutliche Wirkung. Der politische Gegner, so der Abgeordnete fordert neue Mehrheiten, ein politisches Programm welche Dinge er besser machen will stellt er jedoch nicht oder nur in groben Zügen vor. Bei der guten Lage in der sich der Landkreis befindet sei dies auch schwer. Dann ging Zellmeier auf den Hochwasserschutz ein. Die zügige Umsetzung der Maßnahmen ist besonders für Mariaposching wichtig, die CSU stehe dafür ein, die Bewohner des Polders Sulzbach sollen zukünftig vor Hochwässern besser geschützt werden. Niederwinklings CSU – Kreistagskandidat Fritz Schäffer bedankte sich anschließend für die Möglichkeit in Loham an der Wahlversammlung teilnehmen zu können und bat die Teilnehmer um die Unterstützung der lokalen Kandidaten bei der Kreistagswahl. Bei der anschließenden Diskussion wurden die Problematik der Lagerung von Heizöl und die extrem bürokratisch gestaltete Aufstellung von Gastanks im eingedeichten Gebiet intensiv erörtert. Auch der Erhalt der Donaufähre und die Umsetzung des Hochwasserschutzes wurden angesprochen. Die Poschinger befürchten dass beim Bau der Deich in Richtung Ober-, bzw. Unterstrom in ihrem Bereich eine „Schwachstelle“ bestehen bleibt. Zellmeier sagte hier jeweils seine Unterstützung zu. Mit einem Aufruf an der Wahl teilzunehmen schloss Bürgermeister Johann Tremmel die Versammlung gegen 22:30 Uhr.

 


 

 

 

 

 

18. Januar 2015
Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf informiert sich vor Ort über Sachstand Hochwasserschutz / Bautätigkeit  in Mariaposching

 

 

 

 

Loham. Am Sonntagmittag informierte sich Bayerns Umweltministerin  Ulrike Scharf (CSU) in Mariaposching über die aktuelle Lage zum Thema Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen und den damit verbundenen möglichen Erteilungen baurechtlicher Genehmigungen. Die Landtags-abgeordneten Hans Ritt und Josef Zellmeier, der zurzeit in Brüssel ist, hatten den Besuch der Ministerin aus dem Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz kurzfristigen ermöglicht. Bürgermeister Johann Tremmel begrüßte Ministerin Scharf im Rathaus in Loham, in kurzen Worten stelle Tremmel die Gemeinde vor. Mit der energetischen Sanierung des Grundschulgebäudes, dem Umbau des Kindergartens in eine Kindertagesstätte und der Modernisierung der Kläranlage konnte die Gemeinde in den zurückliegenden Jahren gute Rahmenbedingungen schaffen. Weiterhin ist Mariaposching auf dem Vereinssektor gut aufgestellt, so der Bürgermeister, neben den Fußballern die in der Bezirksliga West spielen, schafften die Eisstockschützen den Aufstieg in die I. Bundesliga. Auch finanziell steht die Gemeinde, trotz der hohen Bautätigkeit in den letzten Jahren, auf einer soliden Basis. Leider hat das Hochwasser im Sommer 2013 der Entwicklungsmöglichkeit ein jähes Ende gesetzt. Denn, seitdem werden bei der Erteilung von Baugenehmigungen hohe Forderungen gestellt. So zum Beispiel die Auflage das Wohnräume nur mehr im Obergeschoss eingerichtet werden dürfen. Die Nutzung des Erdgeschosses wäre damit stark eingeschränkt. Bauwilligen jungen Familien ist diese Maßnahme nur schwer bzw. überhaupt nicht erklärbar. Das hat zur Folge, dass in Mariaposching keine Wohnbebauung mehr durchgeführt wird und die gute Entwicklung der Gemeinde Mariaposching zum Erliegen kommt. Eine Gemeinde, die auf eine über 1250 jährige Geschichte zurückblicken kann stünde vor der Auflösung. Die Stellvertreter des Bürgermeisters Josef Loibl und Josef Bauer ergänzten die Ausführung von Tremmel, gemeinsam stellten sie fest, dass hier eine Lösung gefunden werden muss. MdL Hans Ritt wies in diesem Zusammenhang auf eine schnelle Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen hin. Nach dem Bau der Teiche, die auf ein hundertjähriges Hochwasser ausgelegt sind, könnte auch in einer Gemeinde wie Mariaposching, die mit 97 % im Poldergebiet liegt, wieder ohne größere Auflagen gebaut werden. Ulrike Scharf griff diese Anregung auf, bei nach der Ortsbesichtigung hat sie, so die Ministerin die besondere Situation in Mariaposching erkannt. Sie wird deshalb versuchen für Mariaposching Lösungswege zu finden, die sowohl dem Schutz der Bürger vor den Gefahren von Hochwässern und den Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde dienen. In einem Gespräch mit den Sachbearbeitern des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz werden die Möglichkeiten, die in den einschlägigen Gesetzen vorgegeben sind, um Mariaposching zu helfen, geprüft. Darüber hinaus so Scharf, befasst sie sich seit Monaten mit dem  Thema Hochwasserschutz. Dazu gehört unter anderem die Errichtung von Flutpoldern, die in Richtung Oberstrom von Mariaposching liegen und den Schutz der Gemeinde erheblich erhöhen würden. Dann ging Landrat Josef Laumer auf die Thematik ein, er versteht die Anliegen der Poschinger und unterstützt diese. Die schmucke Gemeinde muss sich entwickeln können, so Laumer deshalb ist eine Lösung der Probleme erforderlich. Nach dem sich die Ministerin ins goldene Buch der Gemeinde eingetragen hatte, besuchte die Delegation die neue Kinderkrippe. Ministerin Scharf zeigte sich beeindruckt, von der funktionellen und kompakten Anlage. Mit der Besichtigung eines Geländes, auf dem ein neues Baugebiet entstehen soll endete der Besuch der Umweltministerin. MdB Alois Rainer stellte dabei das Anliegen der Mariaposchinger nochmals eindringlich dar und bat um Unterstützung für die Poschinger. Umweltminister Scharf stellte abschließend fest, dass sie die Problematik der Gemeinde Mariaposching erkannt hat und versprach an möglichen Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten.   

Hochwasser Umweltministerin
Gemeinderat Hans Hambauer, 2. BGM Josef Loibl, MdL Hans Ritt, MdB Alois Rainer, Ministerin  Ulrike Scharf, CSU Kreis-Vize Barbara Unger, Bürgermeister Johann Tremmel, 3. BGM Josef Bauer und Landrat Josef Laumer beim Eintrag ins goldene Buch.

Hochwasser Ministerin
MdB Alois Rainer, MdL Hans Ritt, Ministerin  Ulrike Scharf, Barbara Unger, BGM  Johann Tremmel, 3. BGM Josef Bauer, Hans Hambauer, 2. BGM Josef Loibl und Landrat Josef Laumer.

Hochwasser - Besuch
Barbara Unger, 2. BGM  Josef Loibl, Landrat Josef Laumer, Hans Hambauer, MdL Hans Ritt, Ministerin  Ulrike Scharf, BGM  Johann Tremmel, MdB Alois Rainer und 3. BGM Josef Bauer.